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  • Enten in Freiheit und in verbrecherischer Massentierhaltung

    Aus einem Blog-Beitrag des Tierfreundes Bernd Nowack:

    Bei dem gestrigen Spaziergang durch den nördlichen Teil des Mosigkauer Parks erfreute ich mich besonders an diesem Entenpärchen, welches hier sein Revier hat:

    Diese Enten haben das Glück in Freiheit zu leben, so wie es ihnen zusteht. Aber Milliarden von Enten auf dieser Welt, die in Unfreiheit, unter zu 99,99 % grauenvollen Lebensumständen vom Menschen KZ-ähnlich gehalten werden, herabgewürdigt zu seelenlosen Fleischlieferanten, die würden auch so leben wollen, wie es die Natur für sie vorgesehen hat, wie obiges Entenpärchen. Zu Tausenden eingepfercht in der Massentierhaltung, ohne je das Tageslicht zu sehen, jemals frische Luft geatmet zu haben, ohne jemals im Wasser, ihrem Lebenselement, geschwommen zu sein, wird diesen Tieren alles vorenthalten, was die anmaßende Menschheit für sich reklamiert: ein normales Leben!

    Solange diese Nichtachtung der einfachsten Lebensansprüche von Tieren in der Menschheit so verbreitet ist, auch bei uns, solange sollte man aufhören zu jammern, daß es Ausbeutung und Ungerechtigkeit unter den Menschen gibt. Eine Befreiung des Menschen kann nur einhergehen mit einer Befreiung der am schlimmsten malträtierten Lebewesen auf unserer Erde, den von Menschen in grausamer Gefangenschaft gehaltenen Tieren.

    Das Leid und Elend der Enten in der Massentierhaltung:

    Und über das nachfolgende Foto eines ihm unbekannten Fotografen
    schreibt Tierfreund Bernd Nowack:

    Arme alte Frau mit großem Herzen für hungrige Tauben

    Daß dieses Foto nicht in Deutschland gemacht wurde, dies sieht man nicht nur an der Kleidung der alten Frau, sondern man erkennt es auch daran, weil das Taubenfüttern in dem tierfeindlichen Deutschland in vielen Städten verboten ist und dort wo es noch erlaubt ist, da ist es nicht mehr Sitte Tauben zu füttern, sondern es wird allgemein geächtet.

    Ein Volk kann man auch danach beurteilen wie es mit Tieren umgeht und da kann man die Deutschen vergessen. Statt Tauben zu füttern, da tragen immer mehr Deutsche Pelzkragen und Bommel aus Pelz von gemarterten Tieren, die zu Millionen für die Deutschen ein elendes Leben und einen noch elenderen Tod sterben müssen. Das deutsche Gesindel, welches diese Pelze trägt, fühlt sich dabei noch anderen Völkern überlegen und oft als Gutmenschen. Besonders widerlich die Typen, die auf Demos gehen, wo es darum geht, gegen angebliche Rechte Flagge zu zeigen und die aber keine Skrupel haben dabei Pelz zu tragen.

    Was für ein Lichtblick dagegen, diese alte Frau, die nach der Kleidung zu urteilen, auch eine sehr arme alte Frau ist, die aber Herz hat und ihr kärgliches Brot mit Tauben teilt. Daß dies nicht einmalig ist, dies sieht man daran, daß die Tauben die alte Frau schon kennen und sich vertraut auf ihr niederlassen. Diese alte Frau ist 1000 mal mehr ein wertvollerer Mensch, als all die widerlichen gestylten Typen, die man jetzt mehrheitlich auf den Straßen der deutschen Städte sieht, wie sie geschäftig hin und her eilen oder wie sie affektiert "shoppen" und dabei an einer bettelnden Stadttaube achtlos vorbei gehen.
    Bernd Nowack

  • Wer braucht schon die Alten?

    Wer braucht schon die Alten?

    Ach wie schön wär` doch das Leben,
    würd es keine Rentner geben!
    Denn den Alten und den Kranken
    haben wir es zu verdanken,
    daß die Staatsverschuldung steigt,
    weil zu viel wird abgezweigt.

    Denken wir nur an die Rente,
    was der Staat da sparen könnte;
    Was da alles übrig wär,
    gäb`es keine Rentner mehr.

    Und die vielen Krankenkassen,
    würden sparen Riesenmassen
    an den Pulvern, Tropfen Pillen,
    an den Hörgeräten, Brillen,
    an den vielen Op´rationen,
    die sich sowieso nicht lohnen.

    Reich zu werden wär` nicht schwer,
    gäb es keine Rentner mehr.
    Rentner kann man doch entbehren,
    weil sie überall nur stören,
    müssen stets die Zunge wetzten,
    statt die Freiheit jetzt zu schätzen.

    Uneinsichtig sind die Alten,
    wollen immer recht behalten,
    schaun zurück oft in Gedanken,
    wollen sich nicht mal bedanken
    für Bananen, Freiheit, reisen
    und die Marktwirtschaft nicht preisen,
    und statt auf das Grab zu sparen,
    woll´n sie nach Mallorca fahren.
    Ach wie friedlich es doch wär`
    gäb` es keine Rentner mehr!!

    (Verfasser unbekannt)

  • Arthur Schopenhauer´s ethische Argumente gegen Tierversuche

    Diese Worte Schopenhauers sind kennzeichnend für seine Lebensphilosophie, denn in dieser ist das Mitleid gegenüber Mensch und Tier von zentraler Bedeutung. Mitleid überwindet Egoismus und ist daher nach Schopenhauer die Grundlage jeder Ethik.  Eine Ethik, bei der nur das Wohl des eigenen Lebens oder das der eigenen biologischen Art, also des Menschen, im Mittelpunkt steht, ist in Wahrheit keine Ethik, sondern mehr oder weniger Egoismus.

    Ein besonders erschütterndes Beispiel für eine solche “Ethik”, welche die Lebensrechte nichtmenschlicher Wesen rücksichtslos mißachtet, sind die Tierversuche. Sie zeigen, wie sehr Menschen gewillt sind, anderen Wesen grauenvollstes Leid zuzufügen, wenn es nur ihren eigenen vermeintlichen Lebensinteressen dient. So werden selbst grausamste Tierversuche mit der Behauptung gerechtfertigt, daß sie zum Wohle der Menschen seien. Eine solche Rechtfertigung lehnte Schopenhauer entschieden ab. In ihr kommt, wie er meinte, eine in der jüdisch-christlichen Tradition wurzelnde Geisteshaltung zum Ausdruck, wonach das Tier nur ein unbeseeltes Etwas ist, eine Sache, die lediglich menschlichem Nutzen zu dienen hat. Tiere seien jedoch, so betonte Schopenhauer,  “kein Fabrikat zu unserem Gebrauch”.

    Mit Abscheu las Schopenhauer Berichte von Experimenten des Ernst von Bibra, der zwei Kaninchen verhungern ließ, um die “ganz müßige und unnütze Untersuchung anzustellen, ob durch den Hungertod die chemischen Bestandteile des Gehirns eine Proportionsveränderung erlitten! ... Lassen denn diese Herren vom Skalpell und Tiegel sich gar nicht träumen, daß sie zunächst Menschen und sodann Chemiker sind? Wie kann man ruhig schlafen, während man unter Schloß und Riegel harmlose, von der Mutter gesäugte Tiere hat, die einen martervollen langsamen Hungertod erleiden? Schreckt man da nicht auf im Schlaf?”

    Vor einigen Jahren berichtete eine Zeitschrift, daß Mitarbeiter eines wissenschaftlichen Instituts in Norddeutschland Kopfhörer tragen, um nicht das Schreien der gequälten Tiere zu hören. Auf diese Weise wollen sie sich vor einer Gefahr schützen, die alle am Tierversuch Beteiligten besonders zu fürchten haben - dem Mitleid. Mitleid, “die ganz unmittelbare Teilnahme am Leiden eines Anderen” (Schopenhauer), darf es in den Labors mit Versuchstieren nicht geben, denn wer an deren Leid ganz unmittelbar Anteil nimmt, ist unfähig zu Tierversuchen, ja er wird zwangsläufig zum entschiedenen Gegner der Vivisektion.

    Mitleid, so meinte Schopenhauer, “beruht nicht auf ... Religionen, Dogmen, Mythen, Erziehung und Bildung, sondern ist ursprünglich und unmittelbar, liegt in der menschlichen Natur selbst.” Mitleid reißt die Mauer zwischen dem “Ich” und dem “Du” nieder. Es mobilisiert im Menschen ungeahnte Kräfte, durch die Egoismus und Selbstsucht überwunden werden, und bewirkt ein Verhalten, bei dem nicht lediglich das eigene Wohl, sondern das des anderen der entscheidende Beweggrund ist. Daher ist Mitgefühl mit allem, was lebt, weit mehr als nur ein passives Empfinden. Es hängt “mit der Güte des Charakters so genau zusammen, daß man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein” (Schopenhauer).

    “Ich muß es aufrichtig gestehn”, schrieb Schopenhauer wenige Jahre  vor seinem Tod, “der Anblick eines jedes Tieres erfreut mich unmittelbar und mir geht dabei das Herz auf.”  Deshalb konnte ihn auch das maßlose Elend der gequälten Versuchstiere nicht unberührt lassen. Schon während seines Studiums, als er Vorlesungen über Physiologie besuchte, wurde ihm sehr deutlich, “was für eine grausame und entsetzliche Sache “ die Vivisektion ist.  Schopenhauer: “Heut zu Tage hält jeder Medikaster sich befugt, in seiner Marterkammer die grausamste Tierquälerei zu betreiben, um Probleme zu entscheiden, deren Lösung längst in Büchern steht...”

    Trotz Tierschutzgesetz sind auch heute noch die Tiere rechtlos und damit den Tierexperimentatoren hilflos ausgeliefert. Alle Bemühungen, die rechtliche Stellung der Tiere entscheidend zu verbessern, hatten bisher nur geringen Erfolg. Zunächst muß sich, wie Schopenhauer erkannte, die Einstellung der Menschen zum Tier grundlegend ändern :  “Erst, wenn jene einfache und über allen Zweifeln erhabene Wahrheit, daß die Tiere in der Hauptsache und im Wesentlichen ganz das Selbe sind, was wir sind, in´s Volk gedrungen sein wird, werden die Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehn ....  und wird es nicht mehr  jedem Medikaster freistehn, jede abenteuerliche Grille seiner Unwissenheit durch die gräßlichste Qual einer Unzahl Tiere auf die Probe zu stellen.”

    Seit Schopenhauers Tod sind mehr als 150 Jahre vergangen. Die Tierversuche haben inzwischen ein Ausmaß erreicht, das sich dieser Philosoph kaum vorstellen konnte. So ist die Arbeit der Tierversuchsgegner notwendiger denn je. Hierfür gibt es wohl keine ethisch tiefere Begründung als das allumfassende Mitgefühl, das Schopenhauer in den Mittelpunkt seiner Lebensphilosophie stellte. Sie ist eine Philosophie, die das Leid der Welt, das sich auch in den Tierversuchen manifestiert, weder rechtfertigt noch beschönigt. Kritiker, die einem oberflächlichen Optimismus huldigen, werfen Schopenhauer deshalb “Pessimismus” vor. Doch “für den wahrhaft Denkenden”, so schrieb der Philosoph Max Horkheimer kurz vor seinem Tod, bedeutet Schopenhauer “einen unendlichen Trost”. Thomas Mann fand bei Schopenhauer “ein Wahrheitserlebnis” wie in keiner anderen Philosophie und meinte, “daß die schopenhauersche Wahrheit ... in der letzten Stunde ... standzuhalten geeignet ist.” Zu dieser Wahrheit gehört auch eine Erkenntnis, die mit Tierversuchen  völlig unvereinbar ist: “Tiere sind Brüder des Menschen.”

    Quelle: www.tierrechte-tv.de

  • Hunde ohne Namen

    Film über Strassenhunde, ihre Bekämpfung in Rumänien und über Tierfreunde, die für sie kämpfen: Eine Dokumentation über das Leid der rumänischen Straßenhunde. Mit Interviews von Ingrid van Bergen, Hugo Egon Balder und vielen weiteren. Tierschützer Simon Fischer wurde für diesen von ihm gedrehten Dokumentarfilm über die Gräueltaten an rumänischen Strassenhunden nominiert.

    Interview mit Ingrid van Bergen und Simon Fischer über seinen Film "Hunde ohne Namen" auf dem 27. Jugendfilmfestival im Cinecitta in Nürnberg:

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    Wichtige Petition: Qualschlachtungen stoppen!!!

    Die aktuelle Petition "Qualschlachtungen stoppen" der Albert Schweitzer Stiftung setzt Schlachtbetriebe auf die Anklagebank. Mehr als 500.000 Schweine und 200.000 Rinder werden jährlich ohne auszureichende Betäubung getötet und erleben den Schlachtvorgang bewusst mit. Laut Bundesärztekammer werden jährlich 180.000 trächtige Kühe getötet, während ihre Föten qualvoll im Leib ersticken. Fehlbetäubungen, mangelnde Kontrollen und ein brutaler Umgang mit den Tieren sind an der Tagesordnung.

      Petition D

  • Die Schattenseiten des Distanzreitens

    Der Weltverband für Pferdesport hat die Vereinigten Arabischen Emirate bis auf weiteres ausgeschlossen. Er reagiert damit auf haarsträubende Vorkommnisse im Distanzreiten bei diversen nationalen Pferdesportveranstaltungen in den Emiraten. Das Distanzreiten ist auch bei den alle vier Jahre stattfindenden Weltreiterspielen eine von acht Disziplinen, in denen Reiter aus aller Welt gegeneinander antreten. Bei den Zuschauern erfreut sich diese einer besonders großen Beliebtheit, für die Pferde wird sie jedoch oft zur Qual. 

    Beim Distanzreiten geht es darum, auf unterschiedlichem Gelände eine große Entfernung so schnell wie möglich zurückzulegen, ohne das Pferd dabei zu überfordern. So auch bei den letzten Weltreiterspielen 2014 in Frankreich. Das Bild, das sich den Zuschauern in der Normandie bot war mehr als traurig und zeigte die grausame Realität dieses Hochleistungssports:  Von 165 Startern aus 47 Nationen kamen gerade einmal 30 Prozent durch. Mit letzter Kraft schleppten sich die Pferde ins Ziel. Der Rest von ihnen schaffte die 160 Kilometer lange Strecke aufgrund von Erschöpfung und Verletzungen nicht und musste aufgeben. 
     
    Verteidiger des Distanzreitens preisen diese Form der Disqualifikation als Tierschutzmaßnahme an, jedoch werden die Pferde nicht rechtzeitig aus dem Rennen genommen, sondern müssen solange weiter laufen bis sie kurz vor einem Zusammenbruch stehen. Erst dann bestehen sie die Veterinär-Checks nicht mehr, die während des Ritts mehrfach durchgeführt werden und scheiden aus dem Rennen aus. Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen und Todesfällen, weshalb der Sport bereits seit einiger Zeit in der Kritik steht. 
     
    Selbst erfahrene Distanzreiter empfanden die Strecke 2014 als regelrechte Tortur. Durch den tagelangen Regen war der Boden aufgeweicht und die Pferde mussten sich durch bis zu 50 Zentimeter tiefen Schlamm kämpfen. Im gestreckten Galopp ging es durch  enge Kurven, über glitschige Waldwege und steinige Hänge. Die schwüle Luft und die hohen Temperaturen erhöhten die Qual der Tiere zusätzlich. Jedoch zog kaum einer der Reiter die Konsequenzen und brach das Rennen ab.  

    Schon am Morgen des Wettkampftages erreichte das Spektakel seinen traurigen Tiefpunkt: Die Reiterin Claudia Romero Chacon aus Costa Rica stürzte mit ihrem Pferd Dorado einen Abhang hinunter und konnte einem Baum nicht mehr ausweichen. Das hilflos ausgelieferte Pferd überlebte den Zusammenstoß nicht  und auch die Reiterin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Für ihre Mitstreiter war dies jedoch  kein Grund den Kampf um den Sieg aufzugeben. 
     
    Das traurige Schicksal von Dorado ist leider kein Einzelfall. Häufig stürzen die Distanzpferde auf den unebenen Geländestrecken und brechen sich die Beine - ein Todesurteil für die meisten von ihnen. Die stetige Überbelastung zieht zudem langfristige gesundheitliche Folgen nach sich. Schon in jungem Alter leiden viele der Pferde an irreparablen Sehnen - und Knochenschäden, die zu einer lebenslangen Lahmheit führen können. Auch lange nach dem Ausscheiden aus dem Sport nimmt das Leid der Pferde kein Ende.
     
    Die Reiter und Zuschauer sollten sich aktuell mehr denn je fragen, ob es vertretbar ist das Leben und die Gesundheit der Pferde bewusst aufs Spiel zu setzen und diesen Sport weiterhin zu unterstützen.

    Quelle: Welttierschutzgesellschaft e.V.
     
    Weiterführende Links:

    Weltverband für Perdesport schliesst Vereinigte Arabische Emirate aus
    Distanzreiten - Kritik nach Ausfällen und Pferdetod
    Tote und verletzte Pferde beim Distanzreiten in Caen
    Distanzreiten - Wenn Tempo tötet
    Reiterspiele in Caen: Pferd stirbt beim Distanzreiten

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