szmmctag

  • Rainbow-Warriors - Teil 5

    In unserer heutigen Folge der 'Regenbogen-Kaempfer' begegnen wir zuerst dem Tierretter des Deutschen Tierschutzbueros, Stefan Klippstein, einem Mann nach unserem Herzen! Wieviel Mut und Elan steckt in diesem jungen Tierschuetzer, welcher in mutigen Einsaetzen Tiere rettet, Tierleid dokumentiert und darüber informiert. Hoffentlich werden es ihm viele junge Maenner gleich tun, denn was gibt es edleres als unschuldigen, wehrlosen Tieren zu helfen und ihr Sprachrohr zu sein!

    Stefan Klippstein ist ausgebildeter Tierpfleger und rettet Tiere nicht nur privat - er hat darin seine Berufung gefunden. Inzwischen ist der Tierretter beim gemeinnuetzigen Tierschutzverein 'Arbeitskreis humaner Tierschutz', wo er nicht 'nur' Tiere aufpaeppelt, sondern auch energisch gegen Nerzfarmen und tierquaelerische Kaninchen-Mastbetriebe eintritt. Mit versteckter Kamera operiert er in Qual-Mastbetrieben und setzt sich auch gegen die Kettenhaltung von Hunden ein.
    Kurzum - Stefan Klippstein ist ueberall dort, wo es gilt, den ausgebeuteten Tieren Gerechtigkeit zu verschaffen! Klopfen wir auf Holz - und wuenschen diesem wunderbaren jungen Tierschutz-Aktivisten ein langes und erfolgreiches Leben, in welchem er noch zahllose Tiere retten wird.

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    Der amerikanische Charakter-Schauspieler Richard Pryor lebte zwar in unserer Zeit, ist aber leider fruehzeitig von uns gegangen.
    Der grosse Tierschuetzer, welcher als
    grossartiger Komoediant so oft das liebe Publikum zum Lachen brachte, lebte einen
    privaten Leidensweg.


    In gesunden Jahren war der streng vegetarisch lebende Kuenstler ein
    eifriger Unterstuetzer von Peta, wo er vor allem gegen die tierquaelerische Haltung der
    Zirkuselefanten eintrat, die er mit der menschlichen Sklaverei verglich.
    Auch scheute er sich nicht, gegen den Riesenunternehmer McDonalds anzutreten, welcher dafuer beruechtigt ist, Tiere fuer seine Fleischkueche in grausamster Weise zu Tode zu quaelen!

     

    Dann erkrankte Richard Pryor an multipler Sklerose und lebte seine Krankheit bis zur letzten Konsequenz:
    er weigerte sich, Medikamente einzunehmen, welche aufgrund von tierquaelerischer Vivisektion entwickelt wurden - und er rief die Oeffentlichkeit dazu auf, dasselbe zu tun! Wir wissen nicht, ob dieses todesmutige Verhalten der Grund seines Todes war, oder nicht! Fest steht, dass Richard Pryor es verdient, fuer immer in
    unseren Herzen zu bleiben, die sich bis zum eigenen Erloeschen erinnern an diesen grossartigen, kompromisslosen Helden und wahren 'Regenbogen-Kaempfer' fuer die Sache der Tiere!

    Ganz liebe Gruesse von Siraganda

  • Wunderbare Tierfreundschaften

    BUCH -TIPP :
    Persönlichkeitsrechte für Tiere
    von Dr. Karsten Brensing

    Die nächste Stufe der moralischen Evolution

    Verhaltensstudien und Erkenntnisse aus der Gehirnforschung sprechen dafür, dass nicht nur wir Menschen die Charakteristik von Personen erfüllen. Delfinexperte Karsten Brensing fordert in seinem neu erschienenen Buch deshalb zum Umdenken auf. Als „nicht-menschlichen Personen“ sollen Delfinen und anderen Säugetieren erstmals die Rechte einer Person zugestanden werden.

    Lachende Ratten, selbstbewusste Primaten, strategische Delfine, kooperative Elefanten, sprechende Vögel, soziale Wale: Es gibt zahlreiche Tierarten, die menschliche Eigenschaften besitzen. Sie zeigen Gefühle, verfügen über ein räumlich-zeitliches Vorstellungsvermögen, können strategisch denken und handeln, kommunizieren untereinander, benutzen Werkzeuge und selbst Formen von Gerechtigkeitssinn und Fairness konnten festgestellt werden.

    In seinem Buch „Persönlichkeitsrechte für Tiere“ macht Meeresbiologe und Verhaltensforscher von der Organisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) Dr. Karsten Brensing deutlich: „In diesen grundlegenden Fähigkeiten, die uns Menschen zu Personen machen, steht uns eine ganze Reihe von Tieren in nichts nach.“ Der Autor fordert, die richtigen Schlüsse aus diesen Erkenntnissen zu ziehen. Wenn einige hochentwickelte Tiere dem Menschen in den Charakteristika einer Person in nichts nachstehen, müssten ihnen konsequenterweise auch gleiche Rechte zugestanden werden.

    „Was erhebt uns noch über das Tier und was sind die Konsequenzen, wenn wir in anderen Tierarten Personen erkennen, wenn ein ETWAS zum WER wird? Ein Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit sollte zur Selbstverständlichkeit werden. Es ist höchste Zeit, dass die Erkenntnisse über die Persönlichkeit von Tieren endlich unsere Moralvorstellungen und damit unser Handeln mitbestimmen“, mahnt Brensing.
    Mit einem Vorwort von Hannes Jaenicke, der Unterstützung von Eckart von Hirschhausen und anderen startet das Buch mit Bestsellerpotential in den Sachbuchmarkt.

    Buch-Tipp: "Schwein gehabt? - Gewalt auf unseren Tellern"
    von Annamaria Grabowski

    Dieses aufrüttelnde Buch wurde von Annamaria Grabowski geschrieben. Eine Rezensentin namens Melody schreibt über dieses Buch :

    Mit bewunderungswürdigem Engagement widmet sich die Autorin dem Schicksal der Schweine in unserer Kultur und in unserem Alltagsleben. Sie schildert die Zustände in den Fleischfabriken und beleuchtet die reichhaltige Literatur zum Verhalten - und ebenso der Intelligenz - dieser so neugierigen und verspielten Säugetiere und kommt zu erschütternden Ergebnissen.

    Wer dieses Buch mit Herz und Verstand liest, ist aufgefordert sein eigenes Verhalten zu überdenken. Es liegt auf der Hand, daß billiges Schweinefleisch wie es gerade in Deutschland en masse "produziert" wird, mit unsäglichem Tierelend einhergeht und die Mehrheit der Konsumenten dieses Leid und Elend akzeptiert, weil sie nicht von ihren Essensgewohnheiten ablassen mag, wozu Schweineschnitzel und Wurstwaren gehören. Grabowski zeigt, welche Folgen dies hat, für unsere Gesundheit, unsere Umwelt, unser Wohlbefinden - und das Leben der Tiere, das kaum mehr als "Leben" und definitiv nicht als artgerechtes Leben bezeichnet werden kann. Auf fast 1000 Seiten zeigt uns die Autorin alle Aspekte des Schweinelebens sowie der Bedeutung, die dieser systematische Mißbrauch für uns alle hat.

    Wer nun ein trockenes Sachbuch erwartet wird eines Besseren belehrt. Mit zahlreichen Abbildungen, Textcollagen und eigenen Meinungen macht die Autorin dieses Buch trotz seiner erschütternden Thematik zu einer erträglichen und abwechslungsreichen Lektüre, wobei die Ernsthaftigkeit ihres Ansatzes, der durch Hinweise auf die moderne Tierethik und Tierphilosophie unterstützt wird, immer präsent ist. 
    Annamaria Grabowski, die auch Psychologin und Psychotherapeutin ist und zur Veröffentlichung einen eigenen Verlag gegründet hat, stellt die industrielle Tierproduktion und Tiervernichtung und die deutsche Vergangenheit in ein Kontinuum. Kurzum: Ein mutiges und engagiertes Buch mit politischem und gesellschaftsveränderndem Anspruch, reichhaltigem Fotomaterial, ausführlichen Texten, dem unbedingt eine große Verbreitung zu wünschen ist.

    Und Annamaria Grabowski  selbst meint über ihr Buch:
    "Ich habe mich den Tieren in der Massentierhaltung, hier besonders den Schweinen, zugewandt. Ich bin der Frage, was uns Menschen bewegt, Tiere in Massentierhaltung, Massentiertransporten, Massen-Schlachtanlagen zu bringen, nachgegangen. Dieses Buch ist auch als eine Kulturgeschichte des Fleisches, des Fleischgenusses und der Gewalt an sich entstanden. Vorgestellt wird auch die Situation derer, die in Schlachthöfen, auf Tiertransporten und Auktionshäusern für Farmtiere arbeiten; die Frage wird gestellt, welche Auswirkungen ihre Tätigkeit auf ihre Umwelt, die nähere und weitere, haben könnte, welche Folgen chronische Gewalt an Tieren bei Tier und Mensch auslöst.

    Wissenschaftler werden zitiert, die nach intensiven Forschungsarbeiten davon überzeugt sind, daß Schweine intelligente, aufgeweckte und soziale Tiere sind. Es wird berichtet von Hamlet und Omelette, zwei Schweinen, die Videospiele lieben, von Lulu, die die Mutter ihrer Besitzerin rettet, von Schweinen, die sich selbst im Spiegel erkennen, die schwimmen und tauchen können, ach und noch so viel mehr. Das Schreien und Weinen der Schweine, bei der Kastration der Ferkel, bei der Wegnahme der Ferkel vom Muttertier, bei der Abholung für den Transport zum Schlachthof, beim Schlachten am Hof, hat mich so bewegt, daß ich mich daran machte, über das Leben der Schweine zu recherchieren."

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    Sehr rührend : eine bezaubernde und innige Freundschaft zwischen einem Reh und einem Hasen.
    Ein Video, welches uns zeigt, dass es auch über Artengrenzen hinaus immer wieder wunderbare Tierfreundschaften gibt :

    Liebe Grüsse - Wolodja

  • Können Atheisten nicht eigenständig denken ???

    Zitat der Woche

     

    wirlygig1

    Über Atheisten, die angeblich nicht eigenständig denken können :

    Dank des nachfolgenden Videos werden wir endlich einmal darüber "aufgeklärt", dass Christsein ständiges Nachdenken erfordert, während atheistische Schafe das nicht nötig haben. So wird deutlich, warum Atheisten die dümmsten Menschen sind, die Gott je erschaffen hat! Bleibt nur zu hoffen, dass auch jeder, der sich dieses Video anschaut, genug Übung darin hat, hervorragende Satire auch als solche zu erkennen. Auf alle Fälle jedoch ist es sicherlich angebracht, explizit darauf hinzuweisen, dass alle Videos, in denen Edward Current sich als kreationistischer Christ darstellt, satirischen Charakter haben und Edward Current ein bekennender Atheist ist.

    Hier findest Du die Originalversion des Videos

    Und hier eingebettet die deutschsprachige Version :


    Und noch ein sehr interessantes und aufschlussreiches Video :
    Richard Dawkins spricht über Religionen, Gott, Jesus, Evolutionstheorie und Kreationismus, über Freikirchen , Evangelikale, Pfingstler und Baptisten ......


    CDU und FDP befürworten Tierquälerei in Delfinarien

    Die Entscheidung über ein längst überfälliges Verbot der Delfinhaltung in Deutschland ist vertagt und die Zoos in Duisburg und Nürnberg dürfen somit weiterhin Geld verdienen an den Vorführungen mit den intelligenten Säugetieren. CDU und FDP lehnten vor wenigen Tagen erst in Berlin einen Antrag der Grünen ab, die Delfinarien in Deutschland zu schließen.

    Dies ist eine Entscheidung gegen die Tiere. Da können die Zoo-Direktoren, die Delfine halten, noch so edle Motive anführen wie etwa, dass die Säuger auf diese Weise vor einer Ausrottung in der freien Wildbahn bewahrt würden. Doch ob die Haltung von Delfinen in kleinen Beton-Gefängnissen im Sinne der Tiere ist, kann und muss man stark bezweifeln. Die Becken sind zu klein für die Meeresbewohner. Die hohe Zahl der in Zoos verendeten Delfine belegt, dass sie nicht für ein solches Leben in Gefangenschaft geboren sind – und auch nicht dafür, Besucher mit Kunststücken zu beeindrucken.

    Auch wenn sich die Politik vermutlich nicht für ein Verbot aussprechen wird, sollten die Zoobetreiber von sich aus auf die Delfinhaltung verzichten. Das wäre ein wichtiges Signal. Es würde zeigen, dass es den Verantwortlichen wirklich um das Wohl der Tiere geht – und nicht nur um das Geld, das sich mit ihnen verdienen lässt.

    Quelle: www.rp-online.de


  • Menschen mit Herz und Verstand: José Claudio Ribeiro da Silva

    Beitrag von Tierschützerin Siraganda :

    Heute ist es wieder meine traurige Aufgabe, uns einen Maertyrer in Erinnerung zu rufen, welcher zusammen mit seiner Frau fuer die Sache der Natur, der Baeume, der Tiere, des Oekosystems, sein Leben liess und auf jenem Friedhof in Brasilien ruht, dessen Graeber sich in beaengstigender Weise vermehren und welcher die letzte Heimstatt ist fuer die aus der Bluete ihrer Jugend gerafften Helden des Amazonas.

    José Claudio Ribeiro da Silva und seine Frau Maria Espirito Santo wurden am 24. Mai 2011 von jener Mafia niedergestreckt, welche die Verantwortung traegt fuer die Zerstoerung des Amazonas-Regenwaldes, welcher stuendlich schwindet und unseren Nachkommen nur noch aus der Erinnerung bekannt sein wird.

    Eine Flora und Fauna von unschaetzbarem Wert geht vor unseren machtlosen Augen verloren.
    Pflanzen, die wir noch nicht kennen und welche heilende Medizinalkraefte in sich bergen, werden vor ihrer Entdeckung zerstoert. Eine grossartige Tierwelt, von der wir nur traeumen koennen entschwindet, bevor wir sie in der Realitaet erblicken. Die eingeborenen Amazonas-Indios wissen um diesen Schatz, denn ihre Gaerten erstrecken sich fuer unsere Augen unsichtbar kilometerweit in den Dschungel, wo sie tausende von Pflanzenarten hegen und pflegen, aber eingebettet in das Oekosystem und fuer unser westliches Auge unsichtbar. Deshalb werden diese Voelker mit dem Flammenwerfer ausgerottet, waehrend in Europa und Nordamerika die kleinen Bueroangestellten gemuetlich beim Kaffee sitzen.

    Der todesmutige José Claudio und seine Gattin hatten diesen kriminellen Zerstoerern den Kampf angesagt, obwohl sie bereits wussten, dass es ein sehr ungleicher Kampf und ihre Todesstunde nicht mehr fern war. Unzaehlig sind die gemordeten Helden des Regenwaldes und ich moechte zu gegebener Zeit so vielen wie moeglich eine Stimme geben, ja - sie durch diese Stimme gewissermassen wieder lebendig vor uns erstehen lassen, ihnen das Wort erteilen, damit sie ihr gerechtes Werk zu Ende fuehren koennen - und es ewig so wie sie es ertraeumt hatten, vor uns bestehen bleibt.

    Ich hoffe, dass sie gehoert werden und ihre Stimme hinausdringt bis in ihre urspruengliche Heimat, den Amazonas - und dort viele Seelen aufstehen wie ein Mann in dieser schweren Stunde. Rettet den Regenwald, denn das Verlorene wird nie wiederkommen! Denkt an den Maertyrer-Friedhof mit seinen bereits unzaehligen Kreuzen und hoert die Stimme José Claudio Ribeiro da Silvas, denn bei seiner Rede waehrend der TED Konferenz im November 2010 sagte José Claudio folgendes:

    "Meine Heimat Para beherbergte einst 85% aller einheimischen amazonischen Pflanzen. Seit die Holzfaeller kamen, bleibt noch ein Rest von 20%. Ich beschuetze den Wald um jeden Preis, deshalb kann ich jeden Moment getoetet werden, weil ich die Holzfaeller und Kohleausbeuter anklage!"

    Mit José Claudio Ribeiro da Silva und seiner Frau Maria Espirito Santo klage auch ich jene gewissenlosen Geschaeftemacher an, welche ihre feinen Bueros ueberall in der 'ersten' Welt haben und von wo aus sie den Mord am Amazonas planen und dirigieren! Schreibtischmoerder, welche in ihren Privatflugzeugen den Regenwald ueberfliegen und abschaetzen, wo noch gefaellt, gebohrt, geschaendet und ausgebeutet werden kann! Ich klage an!

    Siraganda

    wirlygig1

    Nachfolgend noch einige sehr nachdenkenswerte Zitate, die dem griechischen Universalgelehrten, Philosophen und Mathematiker Pythagoras von Samos zugeschrieben werden, dessen Leben und Wirken wegen des Mangels an verlaesslichen Quellen, der schon frueh wuchernden Legendenbildung und Widerspruechlichkeit zwischen den ueberlieferten Berichten leider wissenschaftlich sehr umstritten ist.
    Dessen ungeachtet treffen uns die ihm nachfolgend zugeschriebenen Worte - welche uns von seiner seelischen Groesse Zeugnis geben und in die Tierrechts-Geschichte eingingen - wie Pfeile mitten ins Herz und wir sollten sie uns daher gut merken und einpraegen:

    "Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Bruellen der Angst taub bleibt, wer kaltbluetig das schreiende Boecklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat - wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?"

    "Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurueck."

    "Solange die Menschen die Tiere massakrieren, werden sie sich auch gegenseitig umbringen."

    "Reichtum spendet die Erde verschwenderisch, friedsame Nahrung. Und sie gewaehrt euch Gerichte, die frei sind vom Mord und vom Blute."

    "Die Tiere teilen mit uns das Privileg, eine Seele zu haben."

    "Welch ein Laster, Fleisch in sich hineinzuschlingen, fett zu werden indem wir uns vollstopfen mit toten Koerpern. Wie kann man ein lebendes Geschoepf ernaehren durch den Tod eines anderen? Die Erde versorgt uns mit allem Notwendigen, warum sich wie Zyklopen gebaerden? Mit brutalen Zaehnen Wunden schlagen und den Magen fuellen, indem man anderes Leben zerstoert!"

    Liebe Gruesse von Siraganda

  • Mail-Aktion gegen grössten Nerzquäler Deutschlands

    Seit der Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vor sieben Jahren ist die Haltung von Nerzen in winzigen, kahlen Drahtgitterkäfigen verboten. Alle Übergangsvorschriften sind mittlerweile seit über einem Jahr abgelaufen. Zahlreiche Pelztierzüchter haben ihre Farmen geschlossen. Nicht so Alfons Grosser, Vizepräsident des „Zentralverbandes Deutscher Pelztierzüchter e.V.“. Er betreibt weiterhin drei Nerzfarmen, nunmehr illegal. Insgesamt hält er etwa 30.000 Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen. Das ist rund ein Drittel aller noch in Deutschland für die Pelzgewinnung gehaltenen Nerze.

    Vor einigen Wochen hat die Tierschutzorganisation "Deutsches Tierschutzbüro e.V." eine Mailaktion gegen Deutschlands größten Nerzquäler gestartet – bisher haben über 9.500 Menschen Alfons Grosser direkt geschrieben, was sie von seinem illegalen Treiben halten. Viele Teilnehmer der Mailaktion haben mittlerweile eine Antwortmail von Grosser erhalten. Darin bezeichnet er die Tierschützer von "Deutsches Tierschutzbüro e.V." als kriminell und der Verfassungsschutz würde angeblich gegen den Verein ermitteln, Bildmaterial würde manipuliert werden und Mitarbeiter des Büros würden Straftaten unter dem Deckmantel des Tierschutzes begehen. Diese Vorwürfe sind natürlich haltlos und aus der Luft gegriffen.
    Siehe "Stellungnahme von Deutsches Tierschutzbüro e.V."

    Mit der Absicht, auch juristisch gegen die Tierschutz-Aktivisten vorzugehen, hat Alfons Grosser nun einen bekannten Agrar-Lobby-Anwalt aus Hamburg beauftragt, mit dem Ziel, den Tierschutz-Aktionen ein Ende zu bereiten. Dennoch aber lässt sich das Deutsche Tierschutzbüro nicht einschüchtern und wird auch weiterhin dafür sorgen, dass Tierquälerei an die Öffentlichkeit kommt.

    Bitte gib auch Du den Nerzen Deine Stimme und unterzeichne die Protest - Mail - Aktion :
    Petition E

    Pelz ist Mord :

    Der Pop - und Jazzmusiker Roger Cicero sagt in einer Peta-Kampagne:
    "Pelz ist Mord! Für Pelzträger ist das Fell an ihrem Mantel nur ein Schmuck. Für die Katze oder den Hund, von denen es stammen kann, ist es ihre Haut, die ihnen bei lebendigem Leib abgezogen wird. Egal, von welchem Tier er stammt, an Pelz klebt Blut!"

     



    Sind Jäger Rassisten?

    Ein  Beitrag von Dr. Gunter Bleibohm im Hinblick auf Nilgänse, welche die Jäger gerne über den Haufen knallen würden - falls es ihnen legal erlaubt sein würde:

    Dass Jäger ein tief gestörtes Verhältnis zu Tieren haben, welches partiell als krankhaft bezeichnet werden kann, wurde schon oft und ausführlich erörtert.  Genauso ausführlich wurde erörtert, welchen Stellenwert die totale Machtausübung über Leben und Tod im Charakter eines Jägers hat. Erschreckend scheint mir darüber hinaus aber die Tatsache, dass in der lodengrünen Fraktion ein tief verwurzelter Rassismus und eine Fremdenfeindlichkeit in Bezug auf Tiere zu erkennen sind.

    Tiere, die zuwandern - in der Fachsprache Neozoen genannt - stehen auf der Abschussliste ganz oben. Denken wir stellvertretend nur an die Kormorane aus Donauregionen oder die Waschbären aus Nordamerika. Es wird immer wieder betont, dass diese Tiere hier nicht heimisch sind und hier nichts zu suchen hätten, heimische Tierarten verdrängen würden und somit in den Augen der Jäger ausrottungswürdig werden. Deutschland also nur für einheimische Tiere, deutsches Land für deutsche Tiere?

    Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz jammert in einer Pressemeldung darüber, dass Nilgänse die Störche auf den Ländereien des Verbandes vertreiben würden. Die Tiere würden sich in der Brutzeit sehr territorial verhalten und keine Störche, Enten usw. in ihrem Brutgebiet dulden und sie hätten - man stelle sich diese Unverfrorenheit der Gänse vor - die von den Landesjägern eingerichteten Storchennester okkupiert, wo sich doch die Mitglieder des Landesjagdverbandes jährlich an den Störchen erfreuen würden und jetzt, wegen dieser Gänsefrechheit, ganz traurig seien.

    Hat eine Gans also kein Brut - und Lebensrecht? Ist einem Storch mehr „Erfreuungswert“ als einer Gans beizumessen? Oder wird der Gans der Zusatz „Nil“ zum Verhängnis? Aber die Jäger sind nicht nur wegen der abgewanderten Störche traurig. Sie sind auch traurig, dass sie nicht zur Flinte greifen dürfen, um den Platz für die Störche freizuschießen. Die Gesetzgebung einer - in den Augen der Jäger ideologisch verblendeten grünen Umweltministerin - nehme ihnen zuletzt sogar noch diese Chance sich zu vergnügen.

    Es ist schwer erträglich, solche Pressemeldungen zu lesen und um nicht gleichfalls in Trauer, nämlich in die Trauer vor dem erschreckenden Analphabetismus des Geistes, zu verfallen. Denkt man dieses Verhalten, welches hier von den Jägern in Bezug auf Tiere an den Tag gelegt wird, weiter, läuft einem ein gewisses Schaudern über den Rücken. Es gelten in ihren Gedankenstrukturen also für zuwandernde Tiere exakt die entgegengesetzten Regeln wie für zuwandernde Menschen.

    Zuwanderer sind im Tierreich zu liquidieren, menschliche Zuwanderer, in der Fachsprache als Migranten tituliert, werden hingegen akzeptiert und bereichern – je nach Sichtweise – die eine oder andere Facette einer Multi-Kulti-Gesellschaft. Es liegt also die begründete Vermutung nahe, dass man versucht, an den Tieren das Gedankengut auszuleben, was auf Grund seiner faschistoiden Herkunft in der heutigen Menschenwelt keine gesellschaftliche Akzeptanz findet. Schlagzeilen wie „Zuwanderer nehmen uns Arbeitsplätze weg“, „Sozialschmarotzer“ usw. kommen einem in den Sinn, Parolen, die von einer tumben Boulevardpresse und an Stammtischen gern verbreitet werden.

    Neozoen und Migranten, zwei Begriffe für unterschiedliche Spezies, zwei Begriffe für konträre Regeln ihrer Existenzbeurteilung und Existenzberechtigung, ein Lehrstück aus der organisierten Schizophrenie kleinkariertester Weltanschauung, eine Weltanschauung, die zwischen Kimme und Korn ihre geistige Quelle hat.

    Gunter Bleibohm

  • Das Schweigen der Lämmer

    Hinsichtlich meiner allerbesten Gefährtin, meiner an Epilepsie leidenden und daher u.a. wohl auch etwas übergewichtigen Hündin Nicky, sowie auch um enorm finanzieller Engpässe und Probleme wegen habe ich mich abermals dazu aufraffen müssen, an die Chefin und Vorsitzende des Tierschutzvereins Annaberg-Buchholz und Umgebung e.V. einen leider etwas umfangreichen und ausführlichen Brief zu schreiben, dessen Zeilen ich Euch sogleich wiedergeben möchte :


    Hallo Brigitte,
    bitte entschuldige vielmals, dass ich mich erneut dazu veranlasst sehe, Dich belästigen und Deine Zeit beanspruchen zu müssen. Auch möchte ich sogleich hier am Anfang festhalten, dass meine nachfolgenden Zeilen weniger meine Person betreffen, die Dir und Deinen Mitstreitern sicherlich nicht sonderlich sympathisch ist und Euch daher eventuell etwas schwer im Magen liegt.
    Auch wenn wir uns aufgrund diverser  Vorfälle, Ereignisse, gegenseitiger Enttäuschungen und Meinungsverschiedenheiten bedauerlicher  und traurigerweise nicht mehr besonders "Grün" sind, so hindert mich diese leider wenig erfreuliche Tatsache keineswegs daran, mich abermals und erneut wegen meiner Hündin Nicky an Euren Tierschutzverein zu wenden und um ihretwillen an Eure Solidarität und auch Mit-Verantwortung zu appellieren.

    Es geht also weniger um mich, sondern letztlich allein um meine Nicky, die ich ja im Juni 2010 aus Eurem Tierheim adoptiert habe. Und betreffs der Vermittlung eines Tierheimhundes sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass es doch eigentlich im Interesse jedes Tierheimes liegen müsste, einen vermittelten Hund keineswegs aus den Augen zu verlieren, keineswegs teilnahmslos und desinteressiert einfach abzuschreiben, sondern sich auch nach dessen Vermittlung für dessen Wohlbefinden, Gesundheit und dessen möglichst langes und unbeschwertes Leben stark zu machen und einzubringen.

    Leider ist dies im Fall meiner Nicky bisher nicht der Fall gewesen, dass man sich auch nur einmal nach deren Vermittlung für sie interessiert hätte. So habe ich beispielsweise bisher nie erlebt, das Tierheim-Mitarbeiter betreffs meiner Nicky nach nunmehr dreijähriger Vermittlungszeit auch nur einmal eine sogenannte Nachkontrolle durchgeführt hätten. Und andererseits ist es ja auch üblich, dass vermittelte Hunde nach gewisser Zeit nochmals während des alljährlich stattfindenden Tierheimfestes vorgestellt werden. Aber auch diesbezüglich habe ich nie eine dementsprechende Einladung erhalten und es liegt einigermaßen klar und deutlich auf der Hand, dass all diese prekären Versäumnisse in einem engen Zusammenhang mit meiner Person gesehen werden müssen und sich letztlich nur so erklären, dass ich Euch verhasst bin und anlässlich aller vorherrschenden Antipathie ignoriert werde und vermutlich für Euch alle als "Feind übelster Sorte" nicht mehr existiere.

    Aber wie auch immer:
    Im Juni 2010 wurde mir meine Nicky vermittelt und bereits schon während der Probezeit stellte ich fest, dass ihre Gesundheit  aufgrund epileptischer Anfälle doch stark beeinträchtigt ist. Trotz dieser damaligen Feststellung kam es für mich nicht in Frage, sie wieder ins Tierheim zurückzubringen und mich aufgrund ihrer Epilepsie einfach wieder dieser kranken und ungesunden Hündin zu "entledigen".

    Dies wäre der einfachste und bequemste Weg gewesen, mir alle diesbezüglich zukünftigen Probleme vom Hals zu halten, was ich jedoch weder über mich brachte noch mit meiner Einstellung in Einklang zu bringen vermochte. Aber eines wurde mir schlagartig klar und deutlich und beschäftigte mich: Wie soll ich mit meinem kärglichen Hartz IV - Einkommen angesichts einer von vorn herein kranken Hündin nur immer die Tierarztkosten und erforderlichen Medikamente finanziell begleichen können???

    Mit diesen Sorgen belastet schrieb ich unmittelbar wenige Zeit nach erfolgter Vermittlung bereits schon einmal einen Brief an Euren Tierschutzverein, erklärte den Sachverhalt und ersuchte Dich bzw. den Vorstand um dementsprechende Beteiligung bzw. finanzielle Unterstützung betreffs anfallender Tierarztkosten in besonderen Notfällen.  Doch oh weh und wie traurig:  Auf diesen damals geschriebenen Brief bezüglich meiner Bitte, mir möglichst dann, sobald anfallende Tierarztkosten für mich einmal unerschwinglich und nicht bezahlbar sein sollten, solidarisch unter meine Arme zu greifen und damit weniger mir, sondern vielmehr dem von Euch vermittelten Hund zu helfen - auf diesen Brief erhielt ich leider nie eine Antwort, weder schriftlich noch telefonisch oder mündlich.

    Das eine derartige Verhaltensweise, einfach nicht zu antworten und nicht im geringsten zu reagieren, sehr enttäuschend und niederschmetternd ist, darüber brauchen wir gewiss nicht erst gross zu diskutieren, denn keine Antwort ist leider auch eine Antwort, und zwar eine sehr deutliche und völlig unmißverständliche.

    Das Ihr mich lieber tot als lebendig sehen würdet und daher für Euren ehemaligen Mitarbeiter vermutlich nur noch Hass und tiefe Verachtung empfindet, dies ist und bleibt jedoch allein Euer Problem und steht hier nicht zur Debatte. Aber wie verhält sich das eigentlich angesichts eines Tierheimhundes, der Eurerseits vermittelt wurde und dessen Halter und Besitzer nicht immer in der Lage ist, horrende Summen für erforderliche Medikamente und Tierarztkosten zu begleichen? Ist Euch eine Nicky als ehemalige Tierheimhündin möglicherweise auch so gleichgültig und unwichtig wie jener Mitarbeiter, den Ihr einst als "Schandfleck" des Tierheimes in die Wüste geschickt und wie einen Verbrecher davongejagt habt?

    Aber nun konkret zu meiner Nicky :
    Gegen ihre epileptischen Anfälle erhält Nicky seit bereits schon längerer Zeit das Medikament Phenobarbital, täglich abends eine Tablette. Dieses Medikament, welches in Deutschland horrend teuer ist und dennoch trotz meines spärlichen Hartz IV-Einkommens von mir ständig besorgt und gekauft wird, bewirkt gegen die epileptischen Anfälle sozusagen wahre Wunder, denn dank dieser Tabletten scheinen die epileptischen Anfälle besiegt und treten nur noch dann in abgeschwächter Form auf, sobald ich einmal vergessen haben sollte, ihr abends diese eine Tablette zu verabreichen.

    Kurzum: ein sehr wirksames und hilfreiches Medikament! Andererseits jedoch hat es auch eine sehr dunkle Schattenseite, nämlich sehr verheerende Nebenwirkungen. Eure "liebenswürdige" Peggy wollte ja einmal besonders klug und weise in Erscheinung treten und schrieb mir einmal in einer Email, dass meine Hündin "klatschfett" sein würde und ihr sicherlich kein langes Leben beschieden wäre, wenn ich sie weiterhin so "mästen" würde. Ja, man kann zwar immer klug reden, besonders dann, wenn man die Hintergründe nicht berücksichtigt und gescheiter sein möchte, als man in Wirklichkeit ist. Und damit komme ich zurück zu den negativen Nebenwirkungen:

    Dank des Internets habe ich bereits schon vor längerer Zeit einmal recherchiert und somit erfahren, dass Phenobarbital sozusagen auf die meisten Hunde wie eine Dauer-Schlaftablette wirkt. Mit anderen Worten: das Mittel hilft zwar gut gegen die epileptischen Anfälle, jedoch andererseits ist meine Nicky von Morgens bis Abends täglich sehr müde, ohne Schwung und Elan, schläft sehr oft und sehr viel, was widerum ihre Beweglichkeit stark beeinträchtigt und letztlich wohl auch für Nicky´s Übergewicht zu einem grossen Teil mit verantwortlich ist. Längere und ausgedehntere Spaziergänge? Oh ja, meinerseits herzlich gerne, jedoch diese sind für Nicky anscheinend zu strapaziös, zu anstrengend, denn alsbald schon zottelt sie entweder nur noch langsam und mühselig hinter mir her oder sie legt sich auf den Boden und weigert sich, noch länger mit mir spazierengehen zu wollen.

    Abgesehen von einigen Leckerlis, die sie tagsüber in Maßen und keineswegs in Massen bekommt, erhält sie bereits schon seit längerer Zeit jeweils abends ihre einmalige Fütterung in Form gemischten Dosen - und Trockenfutters. Somit füttere ich ganz gewiss nicht zu viel des Guten und glaube, das betreffs ihres Übergewichts von ca. 8 Kg wohl eher andere Faktoren eine ausschlaggebende Rolle spielen, wie z.Bsp. Sterilisation sowie auch durch die Tabletten verursachte ständige Schläfrigkeit, Bewegungsmangel und dergleichen mehr.

    Doch wie auch immer:
    Meine Nicky muss jetzt endlich um einiges abspecken und den übergewichtigen Kilos muss der Kampf angesagt werden. Meines Wissens nach ist dies aber nur mit speziellen Diät-Trockenfutter möglich, welches nur von und bei Tierärzten erhältlich ist. Andererseits ist dieses Diät-Futter gegen Übergewicht leider auch sehr, sehr teuer - jedenfalls für mich als Empfänger von Hartz IV, der 60.- oder auch 80.- Euro keineswegs einfach so aus seinem Ärmel zu schütteln vermag. Auch müsste betreffs meiner Nicky einmal eine Blutuntersuchung durchgeführt werden, welche möglicherweise Aufschluss darüber gibt, ob aufgrund der Phenobarbital-Tabletten möglicherweise noch andere Schäden vorliegen und hervorgerufen werden. Beides zusammen, nämlich das notwendige Diät-Trockenfutter und die erforderliche Blutuntersuchung vermag ich mir allerdings zur Zeit und auch demnächst aufgrund finanzieller Schulden und Engpässe unmöglich zu leisten.

    Daher nachfolgende Anfrage an den Tierschutzverein Annaberg :
    Unsere zwischenmenschlichen Diskrepanzen stehen hier nicht zur Debatte, sondern es handelt sich um eine Hündin, die mir vom Annaberger Tierheim im Jahre 2010 mit einem Handicap vermittelt wurde und die daher nicht einfach teilnahmslos, desinteressiert und unsolidarisch ihrem Schicksal überlassen werden sollte. Wäre es daher eventuell möglich und denkbar, seitens des Annaberger Tierschutzvereins und Tierheimes für das benötigte Diät-Trockenfutter und für die Blut-Analyse einmal die Kosten zu übernehmen bzw. sich anteilig an diesen zu beteiligen?

    In Erwartung einer baldigen schriftlichen oder auch telefonischen Rückantwort
    und mit freundlichen und zuversichtlichen Grüssen - W. Herrmann

    Aufgrund dieser leider abermals nicht erfolgten Antwort - was ich eigentlich schon im voraus befürchtete - habe ich zwei Wochen später nochmals eine Email mit nachfolgenden Zeilen an das Annaberger Tierheim zu Händen des Tierheimleiters abgesandt :

    Hallo Klaus,
    nachfolgenden und wichtigen Text bitte einmal an Brigitte weiterleiten!

    Liebe Brigitte, nun warte ich bereits schon seit mehreren Tagen auf eine Antwort betreffs meines am 11.04.2013 an Dich abgesendeten Briefes. Erhalte ich diese eventuell noch oder habt Ihr Euch abermals dazu entschlossen, meine Zeilen erneut schlicht und einfach zu ignorieren und so zu behandeln, als wären sie niemals geschrieben worden? Ich weiß nicht, wie es in Euren Köpfen tickt, aber eines weiss ich sehr genau : es ist weder fair noch besonders anstandsmäßig korrekt, auf eingegangene Briefpost einfach nicht zu antworten. Und dies gilt auch, wenn es sich beim Absender eines Briefes um einen Menschen handelt, den man eventuell abgrundtief verachtet, hasst und daher nicht erriechen kann. Ich habe ausdrücklich betont, dass meine Bitte um finanzielle Unterstützung für erforderliche Tierarztkosten nichts mit meiner Person zu tun hat, sondern dass es sich in erster Instanz um einen Hund handelt, der mir dank Eures Tierheimes vermittelt wurde - und dies in einer keineswegs gesundheitlich positiven Kondition.

    Letztlich habe ich trotz meiner Hartz IV-Betroffenheit für die Adoption meiner Nicky viel Geld auf Euren Tisch hinblättern müssen und allem Anschein nach wollt Ihr Euch erneut und abermals aus Eurer diesbezüglichen Mit-Verantwortung davonstehlen, was ich nicht in Ordnung finde und was letztlich auch jeglicher Tierliebe und Solidarität widerspricht, die man eigentlich von einem intakten und verantwortungsbewussten Tierschutzverein zu erwarten und vorauszusetzen geneigt ist. In der Hoffnung, während der nächstfolgenden Tage umgehend vielleicht doch noch eine Antwort zu erhalten - ob nun als Zusage oder Absage betreffs meines geäußerten Anliegens -
    verbleibe ich mit freundlichen Grüssen - W. Herrmann

    Doch wie sollte es auch anders sein: abermals keine einzige Antwortzeile!!!
    Da bleibt nur noch eines übrig, nämlich den Rat zu beherzigen, den mir Tierfreundin Siraganda einmal ans Herz legte : derartigen "Tierfreunden" den Allerwertesten zu präsentieren und besser auf die Hilfe von solchen zugeschnürten und bemitleidenswerten "Tierschützern" zu verzichten, denn angesichts derartiger Nein-Sager und hilfsunwilliger "Tierschützer" würde letztlich das kleinste Almosen mächtig gewaltig in den Himmel stinken.

    Aber da es mir hoffentlich weniger an guter Erziehung und an erforderlichen Anstand mangelt, möchte ich eines auf gar keinen Fall versäumen, nämlich ein dreifaches Dankeschön an diesen sehr "tierfreundlichen" und edel gesinnten Tierschutzverein zu adressieren, denn bei soviel "Anstand", "Anteilnahme" und "Verantwortungsbewusstsein" für vermittelte Tierheim-Insassen, sowie auch angesichts der deutlich unter Beweis gestellten "Tier" - und auch "Menschenliebe", möchte ich auf gar keinen Fall ebenso in dieses Horn hineinblasen, sondern stattdessen einfach nur eines sagen und zu meinen Annabergern Tierfreunden auf die Reise schicken:


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  • Jagd zur Bewahrung der Schöpfung ???

    Wahrheiten über Jäger und Jagd von Herrn Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos an uns Tierfreunde :

    Liebe Tierfreunde, “Jagd zur Bewahrung der Schöpfung” – eine Phrase, die letztendlich an Widerspruch und Perversion nicht zu übertreffen ist! Dennoch wird diese Phrase von Jägern gebetsmühlenhaft verwendet, um ihr Handeln zu rechtfertigen, um das Töten von Tieren zu legitimieren.

    Die Luft der öffentlichen Meinung wird langsam aber stetig für die Jäger dünner und so verfallen die führenden Personen der grünen Zunft bei jeder Gelegenheit in eine Rechtfertigungshaltung. Der Sprecher des Landesjagdverbandes Bayern stellt die Jäger als “Anwälte des Wildes” dar, der Landesjägertag hatte das Motto “Wildtiere – Teil unserer Schöpfung”. Frage hierzu: Ist ein Anwalt, der seine Klienten erschießt, nicht ein schlechter Anwalt?

    Über das Wort “Schöpfung” suchen die Jäger auch fortwährend den Schulterschluss mit den Kirchen, vorwiegend der katholischen Kirche, die sich wieder einmal mehr als willfähriger Handlanger der Jägerschaft präsentiert.

    “Schöpfung” ist aber ein Begriff, der nur vor einem religiösen Hintergrund Sinn macht, d.h. er ist ein Begriff des Glaubens. Die Wissenschaft, die sich jenseits jeder Glaubensmystik bewegt, verwendet hingegen den treffenden Begriff der Evolution. Evolution kennzeichnet das, was in der Realität bei Entstehung und auch beim Untergang der Arten beobachtet und dokumentiert wurde und wird.

    Insofern sind schon in der Begriffsdefinition und im Denken die Jäger im mythischen Glaubensbereich verankert, aber wen wundert’s, wissenschaftliches Denken war – wie die Vergangenheit lehrt – eigentlich nie ihr Ding. Ihr Anbiedern bei den Kirchen kann deshalb nur mit dem Wort ekelhaft umschrieben werden. Die Kirchen hingegen, von rückläufigen Mitgliedszahlen ihrer Schäfchen geplagt, greifen diese Annäherung gern auf, bekommen sie doch durch das Brimborium der Hubertusmessen jährlich ein kostenloses Event geboten, das eine Vielzahl Schaulustiger zusätzlich in ihre Tempel lockt.

    Nach dreijähriger Pause plant das Bistum Speyer deshalb in diesem Jahr wieder eine Hubertusmesse im Speyrer Dom. Nach heftigen Protesten von pro-iure-animalis wurden seit 2009 keine Hubertusmessen mehr abgehalten. Aber Bischof Wiesemann und das Speyrer Domkapitel ist nun wieder eingeknickt und bestätigen wieder einmal, was in der Kirchengeschichte oft die Regel ist, nämlich das Kirchenfähnlein nach dem herrschenden politischen Wind auszurichten. Auch dies kann nur als ekelhaft bezeichnet werden.

    An anderer Stelle beginnen die Jäger für den Erhalt des Haustierabschusses zu kämpfen. Eine Dokumentation “soll die grausame Realität aufzeigen, vor der so genannte Tierschützer und manche Politiker oft die Augen verschließen.” So wollen hessische Jäger nunmehr Berichte über die Taten “wildernder” Hunde sammeln, um damit den Erhalt des Haustierabschusses zu rechtfertigen. Ganz sicherlich gewinnen diese Jäger mit ihrem Vorhaben keine neuen Freunde und Fürsprecher in der Bevölkerung, schon gar nicht bei den Hundebesitzern.

    Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos
    www.pro-iure-animalis.de

    Siehe auch: "Leben die Jäger noch in der Steinzeit?"

  • Stierkampf ist kein Kulturgut !!!

    Wie bereits schon berichtet, hat die tierquälerische Stierkampflobby beim spanischen Abgeordnetenhaus eine Volksinitiative eingereicht, um mit dieser zu versuchen, den Stierkampf als nationales Kulturgut, als "Bien de Interés Cultural" zu schützen.

    Das Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof ist noch offen und sollte der Stierkampf als nationales Kulturgut geschützt werden, betrifft dies nicht nur den Stierkampf in der Arena, sondern auch so grausame Feste wie den Toro de la Vega in Tordesillas, oder den Toro Jubilo. Beim Toro de la Vega, wird der Stier von Männern zu Pferd und zu Fuß gehetzt und mit Lanzenstichen getötet. Beim Toro de Jubilo, wird dem Stier ein Metallgestell mit Teer oder Schwefelkugeln an die Hörner befestigt, diese werden angezündet und der Stier durch die Gassen oder über einen Platz gejagt.

    Unfassbar: Der Stierkampf in Spanien wird derzeit mit rund 600 Millionen Euro an Subventionen künstlich am Leben gehalten, anteilig rund 130 Millionen Euro Agrarsubventionen aus Brüssel. Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, werden noch mehr Gelder in die Stierkampfindustrie fließen. Dies ist nicht nur absurd, sondern auch völlig ungerechtfertigt, wenn wir bedenken, dass nach der neuesten Meinungsumfrage von Ipsos MORI im April 2013, nur 13% der Spanier den Stierkampf unterstützen und das spanische Volk andere Prioritäten für den Einsatz von Steuergeldern setzt.

    Noch beunruhigender ist, dass das Gesetz auch Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche an Schulen und Hochschulen beinhaltet, um eine neue Generation von Stierkampffans zu schaffen.
    Sollte dieser barbarische Stierkampf geschützt werden, dann wird es in Spanien nicht wenige Kinder geben, die in Stierkampfschulen lernen, Banderillas (mit bunten Papierstreifen verzierte Holzstäbe, an dessen Ende sich eine Stahlspitze mit Wiederhaken befindet), Picas (Lanzen des Lanzenreiters) und Espadas (Degen mit dem der Stierkämpfer das Tuch bewegt und den Todesstoss setzt)  in die Rücken von Kälbern zu treiben.

    Kinder werden gleichsam lernen, dass derjenige, der ein Tier während nur weniger Minuten zwecks purer Unterhaltung zu Tode foltert, ein "Held" ist. Und dies, obwohl aktuelle Studien von führenden internationalen Psychiatern zeigen und belegen, wie schädlich dies für die psychologische und moralische Entwicklung und den Aufbau einer zunehmend gewaltfreierern Gesellschaft ist.

    Bitte sende auch Du eine Email mit nachfolgenden Standard-Text an die spanischen Vertretungen in Deutschland:

    Estimado/a Sr/a. Embajador/a:

    Hemos sido informados de que el Gobierno Español está considerando legislación, con el fin de proteger y promover las corridas de toros y para reconocerlas como patrimonio cultural. Además, entendemos que tal legislación permitiría la utilización de fondos públicos para apoyar a la industria. Lo que es más, estos fondos también podrían ser usados para introducir a los niños a las corridas de toros.
    Respetuosamente aunque con gran preocupación me dirijo a usted pues está demostrado que las corridas de toros causan un gran sufrimiento a los toros y desensibilizan a las personas, especialmente a los niños, ante la violencia.

    Quisiera solicitar que comunique mi petición a su gobierno para que considere cuidadosamente las opiniones de la mayoría de sus propios ciudadanos, que no apoyan las corridas de toros y no quieren que sus fondos públicos sean utilizados para un pasatiempo tan controvertido y anacrónico.
    Su gobierno tiene una oportunidad real de hacer una diferencia positiva por los animales en su país, enviando un claro mensaje a la ciudadanía española y a la comunidad internacional en general de que España ya no tolerará la crueldad hacia los animales bajo el pretexto del entretenimiento o la cultura; y para mostrarles a otros, incluidas las personas jóvenes, que debemos proteger, en lugar de maltratar, a los animales.
    Le instamos a que tome una posición compasiva en contra de las corridas de toros. Al oponerse a la legislación propuesta, acordando no declararlas patrimonio cultural y por lo tanto evitando el uso de fondos públicos, usted ganará el apoyo de ciudadanos alrededor del mundo.

    Atentamente,  (Dein Name)


    Hier die deutsche Übersetzung zu Deiner Information :

    Sehr geehrte Frau / Herr Botschafter/in,

    Ich habe erfahren, dass die spanische Regierung eine Gesetzgebung in Erwägung zieht, mit dem Ziel die Stierkämpfe zu sichern und zu fördern, um sie als Kulturerbe anzuerkennen. Abgesehen davon verstehen wir, dass diese Gesetzgebung erlauben würde öffentliche Mittel zu benutzen, um dieses Gewerbe zu unterstützen und obendrein könnten diese Geldmittel verwendet werden, um Kindern den Stierkampf näher zu bringen. Mit Respekt, jedoch mit großer Besorgnis wende ich mich an Sie, denn es ist bewiesen, dass Stierkämpfe den Stieren schweres Leiden zufügen und die Menschen, ganz besonders die Kinder, bezüglich Gewalttätigkeit desensibilisiert werden.
    Darum bitte ich höflichst meine Petition Ihrer Regierung vorzulegen, damit besonnen in Betracht gezogen wird, dass die Mehrheit ihrer Bürger die Stierkämpfe nicht unterstützt und die Verwendung öffentlicher Mittel zu einem dermaßen kontroversen und unzeitgemäßen Zeitvertreib abgelehnt wird.

    Ihre Regierung hat eine reale Chance, eine positive Änderung für die Tiere in ihrem Land zu bewirken, in Form einer eindeutigen Botschaft an die spanischen Bürger und die gesamte internationale Union, dass Spanien die Tierquälerei unter dem Vorwand der Unterhaltung oder Kultur nicht länger toleriert und um den Jugendlichen zu zeigen, dass wir die Tiere schützen müssen anstatt zu quälen.
    Wir bitten eindringlich darum, dass Sie eine mitfühlende Haltung gegenüber den Stierkämpfen einnehmen. Indem Sie sich der vorgeschlagenen Gesetzgebung widersetzen, sich darauf einigen, Stierkämpfe nicht zum Kulturerbe zu erklären, somit die Verwendung öffentlicher Mittel vermeiden, werden sie die Unterstützung der Bürger überall auf der Welt gewinnen.

    Hochachtungsvoll, (Dein Name)

    Spanische Vertretungen in Deutschland :
    cog.francfort@maec.es
    cog.hamburgo@maec.es
    cog.dusseldorf@maec.es
    cog.stuttgart@maec.es

    Quelle: www.sos-galgos.net

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