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  • Mit Tierbefreiern unterwegs: Die Geschichte von “Michi” dem Käfighuhn

    Von Ulrich Dittmann

    “Michi”, ein naiv-liebenswertes Hühnchen, war dazu verdammt, unter barbarischen Lebensumständen, zusammen mit vielen anderen Leidensgenossen in einem kleinen Drahtkäfig vegetierend, Eier zu legen. Nutzen davon hatte nur der Legebatterie-Halter und ein Konglomerat übelster Tiernutzer-Mischpoke mit ihren willigen Apparatschiks – residierend in Elfenbeintürmen der Politik und ehrenwerten Gesellschaftskreisen.

    Doch nun dräute einem dieser Ausbeuter Ungemach. Durch die wabernden Ammoniakdünste der Tier-KZ-Halle schlichen einige Gestalten. Es waren Tierrechtler, quasi von Natur aus die Besten aller Tierschützer – sie wollten Huhn Michi die Freiheit bringen!
    In Michi keimte Hoffnung auf – konnte sie endlich ihrem Kerker entrinnen?
    Doch gemach. Nach eingeimpftem Denkmuster galt es vorher zwingend abzugleichen, ob die Eindringlinge auch politisch-gesellschaftlich korrektes Bewusstsein verkörperten – oder zumindest achtbaren anerkannten Großsekten, wie beispielsweise den Amtskirchen, zugehörig waren, um mit ihnen überhaupt kontaktieren zu dürfen!

    Wer waren diese Lichtgestalten in dunkler Kleidung; woher kamen sie, welcher Gesinnung mochten sie zuzuordnen sein? Durfte sie sich von ihnen befreien lassen?
    So fragte sie sich bangen Herzens: Waren es gute Linke, oder üble “Kommunisten“, wertebewusst-konservative Rechte, die bekanntermaßen in der Öffentlichkeit durchgehend zu bösen “Rechtsextremisten” mutieren – oder kamen sie gar von einer freien Glaubensgemeinschaft der Urchristen, die sich im Sinne Jesu Nächstenliebe, Mitgeschöpflichkeit und Tierschutz auf die Fahnen geschrieben hatten? Letztere werden von würdigen amtskirchlichen Talarträgern – man wird an frühere Hexenverfolgungen erinnert – konkurrenzneidisch und hasserfüllt als zu meidende “Sekten” stigmatisiert.

    Betreten, abgewandten Blickes auf den kotbedeckten Boden, musste einer der befragten Tierbefreier zugeben, bedauerlicherweise nicht den reputierlichen „Möchte-gern-Gutsein“-Gruppierungen mit zweifellos hehrem Gedankengut und selbstaufgesetztem Heiligenschein zugehörig zu sein. Michi schwankte : Musste sie nun, auf devotes Obrigkeitsdenken dressiert, vorgegebene Meinungsmache als vom Himmel gefallene schiere Wahrheit akzeptieren – und im Ideologienkäfig gefangen, ausgenutzt, traurig, aber von stolzem Bewusstsein durchdrungen, “politisch korrekt” zu handeln, dem inakzeptablen Befreier die Tür weisen?
    Wir wissen nicht, wie sich Michi entschieden hat. Doch groß ist heute die Gefahr, ohne Anwendung des gesunden Verstandes im Würgegriff von Gesinnungszwang, Dummgläubigkeit und grotesker Duldungsstarre zu verröcheln.

    Zu hoffen bleibt, dass das arme Huhn gescheiter reagiert hat – gescheiter als viele Menschen mit pathogenen Berührungsängsten. Sonst sitzt es immer noch stolz aber unglücklich im Käfig und wartet auf bessere Zeiten, die aber nicht kommen werden, wenn berechtigtes Glücksverlangen mit beängstigend wenig Klugheit einhergeht.
    Soweit die kleine Geschichte von “Michi” dem Käfighuhn.

    Es gilt im Sinne der Sache gemeinsam gegen eine übermächtige Tierausbeuterclique vorzugehen. Mit einer kleinen edlen Elite von auserwählten Tierrechtlern allein wird dieser Kampf gegen all das gigantische Tierelend nicht zu gewinnen sein.

    Nur dem eigenen Ego dienendes Profilierungsgehabe, Konkurrenzdenken, rassistisches Gezeter, Herumnörgeln, zu versuchen andere aus religiösen, politischen oder weltanschaulichen Gründen auszugrenzen (verwiesen wird auf Art.3 GG!), torpediert auf schlicht boshafte Weise das Bemühen, mehr für unsere tierischen Mitgeschöpfe zu erreichen.

    Niemand trägt allein den Stein der Weisen in der Tasche. Maßstab für ernsthaftes Tierschutzengagement kann und darf allein Wort und Handeln sein. Dies auch gerichtet an die Adressen mancher großer Tierschutz-Organisationen, die verängstigt und in ständiger Sorge, Mitglieder und Förderer zu verlieren, sich nach allen Seiten verneigen – vergessend, dass sie dabei zwangsläufig auch überall mit dem Hintern anstossen.

    Tierschützer – im rechten Sinne des Wortes – müssen versuchen Tiere zu schützen, ihre Rechte gegen jedermann verteidigen – Prioritäten setzen und den Tierschutz nicht immer und überall den eigenen politischen od. religiösen Ansichten und persönlichen Interessen und Empfindlichkeiten unterordnen. Sonst haben sie die Bezeichnungen Tierschützer/Tierrechtler verwirkt.

    Ulrich Dittmann / 15.April 2009
    Quelle: www.fellbeisser.net

  • Endgültiges Import- und Handelsverbot mit Pelzen in Deutschland!

    Weshalb diese Petition an den Deutschen Bundestag sehr wichtig ist :

    Aus Profitgier werden jedes Jahr viele Millionen unschuldige Tiere gequält und getötet, damit Menschen sich mit Pelzwaren einkleiden können, die zu 50 % aus China stammen.
    Denn in China gibt es keine Tierschutzbestimmungen, weder im Hinblick auf die Haltungs- noch auf die Tötungsmethoden.

    Für einen einzigen Pelzmantel sterben bis zu 60 Nerze, 20 Füchse, 50 Waschbären oder 200 Chinchillas.

    Die Tiere verbringen ihr Leben in Massentierhaltung, diese Methode schließt jegliches Ausleben des natürlichen Verhaltens der Tiere aus. Verhaltensforscher zeigen auf, dass bei allen Pelztierarten, die auf Drahtgitterböden gehalten werden, Schäden an den Pfoten, übermäßiges Auswachsen der Krallen und Wundinfektionen zu beobachten waren. Stereotypische Verhaltensweisen wie monotones Hin- und Herbewegen von einer Käfigseite zur anderen und starre, sich wiederholende Bewegungsabläufe sind typische Anzeichen für eine massive psychische Verhaltensstörung, die bei Tieren in Gefangenschaft oft zu beobachten ist. Darüber hinaus können sich häufig Selbstverletzung durch das Fell- und Schwanzbeißen oder gar Kannibalismus zeigen. In diesen tierfeindlichen Haltungsbedingungen kommt es durch den Stress oft vor, dass die Muttertiere ihre eigenen Jungen auffressen.

    Um die Quaslität des Fells nicht zu beeinträchtigen werden die Tiere mit Elektroschocks, Genickbruch, Vergasung oder Giftinjektionen getötet. Keine dieser Methoden stellt ein schmerzfreies Sterben der Tiere sicher. Oft wird den Tieren auch bei lebendigem Leib das Fell abgezogen. Makabererweise wird die Gewinnung der Pelze auch "Erntezeit" genannt.

    Es gibt nur eine richtige Lösung dieser Tierquälerei entgegenzuwirken: Fordere auch Du ein endgültiges Import- und Handelsverbot mit Pelzen in Deutschland.

    Petition unterzeichnen5

    TV-Bericht über die grüne Zunft und deren Treiben in Wald und Flur:

  • Warum vegan?

    Warum Vegan?

    Vegan,

    • weil ich aufgewacht bin.
    • weil die Welt es braucht.
    • weil alle Tiere leben wollen.
    • weil ich gerne gesund alt werden möchte.
    • weil ich die Realität nicht ausblenden kann.
    • weil ich will.
    • weil ich es kann.
    • weil ich denke und fühle.
    • weil es einfach ist.
    • weil ich nicht möchte, dass Tiere für mich getötet oder ausgebeutet werden.
    • weil jedes Lebewesen Respekt verdient.
    • weil ich Gerechtigkeit will.
    • weil Tierleid mein Leid ist.
    • weil jedes Leben zählt.
    • weil Empathie siegt.
    • weil alle Menschen satt werden sollen.
    • weil ich Leben liebe.
    • weil Tiere fühlen.
    • weil ich meine Freunde nicht esse.
    • weil ich Leben leben lasse.
    • weil es gar nicht anders geht.
    • weil es Sinn macht.
    • weil mein Leben nicht auf Ausbeutung aufbauen soll.
    • weil wir aufhören müssen wegzuschauen.
    • weil es artgerechte Ernährung ist.
    • weil es keinen guten Grund dagegen gibt.
    • weil wir alle gleich sind.
    • weil ich kein Rassist bin.
    • weil es gesund ist.
    • weil ich mich nur so jeglicher Tierausbeutung entgegenstellen kann.
    • weil ich gerne mit der Natur in Einklang lebe.
    • weil mein Mitgefühl entscheidet.
    • weil ich glückliche Tiere liebe.


    ... und was ist Dein Grund?

    Quelle: Aus dem Blog des Stern auf www.blogs.stern.de

    Die Akte Fleisch :

    Sehr gute Dokumentation auf YouTube "Die Akte Fleisch", zum Nachdenken über unsere Ernährungsgewohnheiten und deren Folgen. Akte Fleisch - Eine spannende und eindrückliche Dokumentation über die Auswirkungen des Fleischkonsums auf unsere Gesundheit, das Klima, den Hunger in der Welt sowie nicht zuletzt auf unseren Umgang mit den Tieren. Die weitreichenden Konsequenzen der einzelnen Glieder der Verwertungskette - von der Fleischproduktion bis zum Verzehr - werden bedrückend transparent dargestellt.

  • In eigener Sache: Löschung aller Spaltpilz-Kommentar-Tiraden


    Liebe Tierfreunde, liebe Blog-Leser,

    stets auf ernsthaft betriebenen Tierschutz und hierbei auch immer auf journalistische Fairneß bedacht, habe ich in der Vergangenheit praktisch jeden eingehenden Kommentar zur Veröffentlichung gebracht. So auch persönliche Auslassungen, die an sich nichts mit dem eigentlichen Anliegen dieses Blogs zu tun hatten.

    Das war offenbar ein Fehler, denn die Kommentarfunktion wurde diesbezüglich von einigen - an sich ernsthaften Tierschützern - zur eitlen Selbstdarstellung mißbraucht. Offenbar gibt es auch für bestimmte Tierschützer-Spezies keine größere Lust und Freude als jene, stets ihre eigene vermeintlich unendlich große Wichtigkeit hervorheben zu wollen.

    Mit selbst aufgesetztem Heiligenschein und dem Glauben, einzig und allein den Stein der Weisen in der Tasche zu tragen, schreck(t)en diese "Tierrechtler" selbst vor persönlichen Beleidigungen, Diffamierungen und Anfeindungen gegenüber meiner Person nicht zurück. Starrsinnig und dünkelhaft beansprucht man Deutungs-Hohheitsrechte, wie allein das "richtige" (!?) Tierschutz-Handeln durchgesetzt werden sollte.

    Angesichts des gigantischen Tierelends, dem letztlich und erfolgsversprechend nur durch GEMEINSAME Anstrengungen begegnet werden kann, sehe ich es als absolut kontraproduktiv, schädlich und auch als schlicht schäbig an, solche persönlichen Animositäten öffentlich auszutragen. Deshalb wurden diese Kommentare von mir nunmehr gelöscht.
    Als Administrator sehe ich meine Verantwortung auch darin, hier in diesem Blog künftig solche Zeit- und Kraft verplempernden Spaltpilz-Kommentar-Tiraden - die der Tierschutzarbeit nur Schaden zufügen - nicht mehr einzustellen.

    In diesem Sinne und mit der Bitte um Euer Verständnis - Wolodja
    20. November 2014

  • Hühner-Ausstallungen: Fließband zum Schafott

    Elefanten sterben für Chinas Gier nach Elfenbein :

    Kriminelle Banden wildern so viele Elefanten wie noch nie.
    Chinesische Elfenbein-Schmuggler sind verantwortlich für den Tod tausender Elefanten in Afrika. Selbst die Delegation von Staatspräsident Xi Jinping soll laut einer Studie in illegale Geschäfte verwickelt sein. Schmuggelgut sei in Diplomatengepäck außer Landes geschafft worden. Mitarbeiter der Botschaft gehörten regelmäßig zu den besten Kunden lokaler Händler.
    Insbesondere in Tansania hat die Wilderei für den chinesischen Markt dramatische Ausmaße angenommen. Allein 2013 sind mehr als 10.000 Elefanten illegal getötet worden – 30 Tiere am Tag.

    Bitte unterzeichne die nachfolgend verlinkte Petition:

    Petition E

    Fließband zum Schafott

    Im Rahmen einer umfangreichen Recherche konnte die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. erstmals eine Hühner-Ausstallung per Fangmaschine in einem Hühnermastbetrieb in Cappeln (Oldenburg) dokumentieren. Das Videomaterial aus Betrieben des Plukon-Konzerns zeigt, wie die riesigen Vorrichtungen, die gigantischen Staubsaugern ähneln, hunderte Tiere gleichzeitig über einen Fließband-Mechanismus einsammeln – ganz gleich, ob die Hühner schwach oder krank sind.

    Die PETA-Ermittler filmten verletzte und tote Hühner. Nach eigenen Angaben ist Plukon mit einem jährlichen Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro einer der größten Akteure auf dem europäischen Geflügelmarkt. Rund 6,8 Millionen Hühner werden pro Woche für den Konzern getötet. Auf der firmeneigenen Homepage rühmt sich Plukon mit höchster Verantwortung für das Wohl der Tiere.

    2012 wurden alleine in Deutschland fast 630 Millionen Hühner getötet. Möglich ist das mit Hilfe von Stallanlagen, in denen meist über 40.000 Tiere eingesperrt sind. Nach etwa 35-43 Tagen werden die Hühner zum Schlachthaus transportiert und die nächsten 40.000 Hühner eingestallt.

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