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  • Monatlich 24.000 € netto für EU- Parlamentschef Martin Schulz

    Wie interessant und auch aufschlussreich, welche gigantischen Geldsummen sich EU-Politiker monatlich in ihre Taschen stopfen und andererseits die Armut all jener Menschen und "stinknormalen" Bürger in Deutschland und anderen europäischen Staaten, die mit Hungerlöhnen abgespeist werden und daher aufgestockt werden müssen, deren Rente, Arbeitslosengeld, Hartz IV-Regelsatz und sonstiges Einkommen nicht zum Leben reicht, jene Schere zwischen Arm und Reich immer mehr und grösser auseinanderklaffen lässt.

    Nachfolgend ein diesbezüglich sehr erhellender Artikel von der Webseite www.krone.at über diese "falsche Verteilung des Reichtums" angesichts des monatlichen Einkommens eines Sozialdemokraten und EU-Abgeordneten namens Martin Schulz:

    Von Richard Schmitt

    Foto: APA/EPA/WOLFGANG KUMM

    Martin Schulz spricht gerne und viel über soziale Gerechtigkeit und über die "falsche Verteilung des Reichtums". Auch bei seinem kürzlichen Auftritt als Stargast des SPÖ- Bundesparteitags waren das Kernaussagen in seiner Rede. Selbst scheint der SPD- Politiker allerdings weniger von Steuersorgen geplagt zu sein. Sein Büro für Öffentlichkeitsarbeit bestätigte jetzt gegenüber der "Krone" sämtliche Recherchen über die Bezüge des Sozialdemokraten. Sie summieren sich auf ein Monatseinkommen von 26.892 Euro brutto:

    • Das monatliche Abgeordnetengehalt beläuft sich auf 8.252 Euro. Der deutsche Einkommenssteuersatz (35,13 Prozent) macht daraus 5.394 Euro netto.
    • Dazu kommt monatlich eine Repräsentationspauschale von 1.418 Euro. Steuerfrei.
    • Zusätzlich fließen 4.299 Euro als Wahlkreisbüropauschale. Steuerfrei.
    • Und Schulz kann sich auch über eine Wohnkostenpauschale von 3.803 Euro per Monat freuen. Steuerfrei.
    • Außerdem erhält er an 365 Tagen im Jahr ein "Tagegeld" von 304 Euro. Also auch an allen sitzungsfreien Tagen, wie Heiliger Abend oder Neujahr, an jedem Sonn- und Feiertag. Macht monatlich 9.120 Euro. Steuerfrei.
    • Addiert sind das 26.892 Euro brutto, davon kassiert der Fiskus nur 2.858 Euro an Abgaben.


    Für seine engagierte Arbeit als Kämpfer für "soziale Gerechtigkeit" erhielt Martin Schulz übrigens kürzlich das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich.

    Quelle: www.krone.at

  • Im Namen der "Religionsfreiheit": Schächten in Polen wieder erlaubt

    Das polnische Verfassungsgericht hat nunmehr das Schächtungsverbot unter anderem mit Verweis auf die Religionsfreiheit wieder gekippt. Die jüdische Gemeinde in Polen hatte das entsprechende Gesetz, das seit knapp zwei Jahren galt, immer scharf kritisiert und deswegen rechtliche Schritte eingeleitet.

    Der polnische Jurist Andrzej Gasiorowski ist auf seinem Blog beim Portal Natemat.pl empört über das Urteil: "Dass sich die Schächtung nun doch so schnell durchsetzen würde, konnte man nicht erwarten. Es ist so schnell gegangen, dass wir alle, die gegen diese Praktiken in Polen gekämpft haben, jetzt völlig fassungslos sind. ... Diese Gefälligkeit, die nicht einmal groß gewesen wäre, hätten wir den Tieren nun wirklich erweisen können. Und nicht einmal das haben wir geschafft. Polen ist wieder zur unverhältnismäßigen Ausbeutung von Tieren zurückgekehrt, die jegliches Maß überschreitet."
    (Andrzej Gasiorowski am 12.12.2014)

    Kommentar von Herrn Ulrich Dittmann :
    "Ekelerregender Religionsfanatismus und übelste, scheinheilige "Political Correctness" sind die Totengräber des Humanismus und jeglicher Wahrhaftigkeit. Aber es ist, wie es ist. Grauslig. Passend sei hier Thomas Mann, Literatur-Nobelpreisträger, zitiert: «Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.»

    Eine parasitär und asozial lebende Menschheit vermehrt sich täglich um 200.000 Köpfe - die Apokalypse für unsere geschundene Erde. Die "Dornenkrone der Schöpfung" hat die Erde zu einem einzigen monströsen Friedhof gemacht. Es wurden - und werden - gigantisch viele wertvolle Tiere täglich von vielen wertlosen Menschen gequält und abgemurkst. Für die Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze."
    Ulrich Dittmann

  • Gross-Demo gegen Grausame Tierversuche in Tübingen an Affen

    Die am 20.12.2014 stattfindende Demonstration gegen grausame Tierversuche in Tübingen ist die Dritte einer Serie der gößten Anti-Tierversuchsdemonstrationen in Deutschland, die nach der Veröffentlichung einer 6 monatigen undercover Recherche am Max-Planck-Institut Tübingen begann. Die undercover Recherche hatte grausame und rechtswidrige Zustände aufgedeckt. Nun sind neue Bilder aufgetaucht, die noch schlimmere Zustände zeigen.

    Laut Berichterstattung von SOKO Tierschutz heisst es:
    Die Bilderserie mit zugeordneten Namen von Affen, die laut unseren Recherchen am MPI in Tübingen benutzt wurden, ist entsetzlich. Die Eingriffe an den Tieren sind massiv, die Bilder kaum zu ertragen. Welchen Sinn haben diese Versuche? Welche Ergebnisse hat das Implantieren von VIER Zugängen in den Kopf des Affen Dino erbracht? Wie konnten die Behörden solche schwerstwiegenden Eingriffe genehmigen? Auch die Schädel der Affen Grisu und Heini sind großflächig mit Apparaturen verstümmelt. Die Bilder dieser und vieler anderer Affen aus den durchgesickerten Fotos zeigen, dass die schlimmen Zustände am MPI kein Einzelfall sind. SOKO Tierschutz hat sowohl an das MPI als auch an das Regierungspräsidium einen Fragebogen zu den neu aufgetauchten Bildern gerichtet.

    Am 20.12.2014 findet daher die dritte Großdemo gegen Tierversuche in Tübingen statt. SOKO Tierschutz erwartet etwa 1000 Tierversuchsgegner. "Die Demo beginnt an der Neuen Aula und wird als Demomarsch bis zum MPI geführt. Dort werden wir Hand in Hand den Ort des Grauens umstellen und jeder Teilnehmer wird ein Licht für die getöteten und noch leidenden Versuchstiere entzünden", so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz. Anschließend werden Tierversuchsgegner noch bis zum nächsten Morgen ausharren und eine Mahnwache vor dem Labor abhalten.

    SOKO Tierschutz fordert eine sofortige Einstellung der illegalen Forschung am MPI und die Rettung der Affen aus dem Labor. Eine Einrichtung, die selbst nach 30 Jahren Forschung keine ernsthaften Durchbrüche aus eigener Hand vorweisen kann und systematisch Tiere quält, hat ihre steuerfinanzierte Daseinsberechtigung verloren und muss geschlossen werden.

    Der bekannte deutsche Liedermacher Hans Söllner gegen diese Tierversuche am Max Planck Institut in Tübingen:

    "Ich finde es geradezu ekelerregend und schamlos, dass es in der heutigen Zeit so etwas noch gibt. Tiermörder und Lebewesenvernichter dürfen sich Ärzte und Forscher nennen und unter dem Deckmantel von Gesundheit und Forschung Millionenfach Leben vernichten. Und nicht nur das, sie dürfen quälen und verstümmeln, verbrennen und ohne Grund Schmerzen zu fügen.

    Ich bedanke mich für den Mut und die Kraft bei all denen, die sich für dieses Leben und diese Mitbewohner auf unserer Erde einsetzen. Wenn wir es nicht mehr anders schaffen auf dieser Welt zu überleben, ohne Tierversuche, ohne Quälerei und Massenmorde in Schlachthöfen und Tierversuchsanstalten, dann sollten wir nicht über Demokratie und Freiheit reden, denn die Freiheit und die Demokratie aller Lebewesen auf dieser Erde sollte ein Inbegriff unseres eigenen Daseins werden.

    Ich kann leider nicht vor Ort sein, aber ich schicke euch meine ganze Kraft und Sympathie und die meiner Familie und unserer Haustiere für euren Mut dagegen zu sein. Ich wünsche euch 100000 Menschen bei euren Aktionen und dass die, gegen die sich euer Protest richtet, endlich erkennen, dass Artgerecht nur die Freiheit ist."
    Hans Söllner

  • Alle Jahre wieder: Blutbad auf den Faröer Inseln

    © Carsten Mikkelsen
    Jahr für Jahr werden auf den Faröer Inseln, welche zu Dänemark gehören, ganze Familienverbände von Walen massakriert und ein Verbot dieses Walmassakers ist nach wie vor nicht erkennbar. Und dies, obwohl es Mitgliedern der Europäischen Union verboten ist, Wale zu töten und Dänemark dem Walfang abgeschworen hat.

    Grindadráp ist die unerträgliche „Tradition“ der Grindwaljagd auf den Färöer Inseln. Jahr für Jahr wiederholt sich ein blutiges Schauspiel am nördlichen Rande Europas. Nähert sich eine Schule von Grindwalen, ein Familienverband von teilweise über hundert Tieren, der Küste und wird von den färingischen Fischern entdeckt, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Die Fischer fahren mit ihren Booten aufs Meer, kreisen die Wale ein und treiben sie in Richtung einer ausgewählten Bucht und dieses schreckliche Schauspiel ist nach wie vor erlaubt, obwohl International immer wieder scharf gegen das jährliche Blutbad protestiert wird.

    Den gestrandeten Meeressäugern werden Metallhaken in die Blaslöcher gerammt. Dann wird ihnen das Rückgrat durchgeschnitten und die Tiere verbluten langsam. Ganze Familienverbände werden abgeschlachtet. Manche Wale schwimmen stundenlang im Blut ihrer Familienangehörigen und versuchen diese zu retten, panisch vor Angst, da sie ahnen, was auch mit ihnen passieren wird.

    Und neuerdings fordern die Faröer Gesetzgeber die auf den Inseln agierenden Walschutz-Akivisten auf, sich an die Gesetze zu halten oder zu Hause zu bleiben. Die Mitglieder der Walschutz-Gruppe Sea Shepherd sind nicht dafür bekannt, besonders subtil zu agieren. Sei es ihre schwarze Kluft, sei es ihr Logo mit Totenkopfflagge oder die Tatsache, dass sie Hollywood-Stars nutzen, um ihre Ziele zu verfolgen: die Organisation bleibt nicht unbemerkt. Ziviler Ungehorsam ist ein weiteres Markenzeichen von Sea Shepherd. Die Organisation gilt daher als kompromisslos und hat unzählige Anhänger.

    Genau diese Eigenschaften hat ihnen aber auch die Wut von Walfängern eingebracht, die damit argumentieren, dass ihr Vorgehen zeitgerecht, nachhaltig und deutlich humaner sei als die industrielle Tierschlachtung. Das war auch im vergangenen Sommer der Fall, als gut 400 Mitglieder von Sea Shepherd auf die Faröer Inseln fuhren, um die ebenfalls gar nicht subtilen Grindadráp-Jagden des Landes zu behindern.

    Um derartige Demonstrationen zukünftig zu verhindern, überlegen die Faröer Behörden, die Taktiken von Sea Shepherd gegen sie zu verwenden. Da diese offen zugeben, Gesetze übertreten zu wollen, um das Töten der Wale zu unterbinden, will man ihnen nunmehr das Betreten des Landes untersagen.

    Sea Shepherd hat bereits in früheren Jahren versucht, die Faröer Waljagd zu stören. Dieses Jahr war man deutlich aktiver als bisher. Als Folge wandten sich die Faröer Behörden an die dänische Marine und Spezialeinheiten, die mithilfe von Patroillenbooten die Waljagd vor den sogenannten „Umwelt-Terroristen“ schützen sollten. Der Bann, der rechtzeitig vor der nächsten Waljagd gesetzlich geregelt sein wird, soll weitere Eskalationen bei der Jagd im kommenden Jahr verhindern.

    Wie kann es sein, mit der Berufung auf alte, überholte Traditionen jedes Jahr bis zu tausend Grindwale und Delfine zu töten und grausamst abzuschlachten??? Auch in Japan soll das Abschlachten der Wale - trotz eines Urteils des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag - weiterhin in der Antarktis praktiziert werden. So sollen in der Jagdsaison 2015/2016 bis zu 330 Zwergwale getötet werden.

  • Der Tod und die Kälte

    Von Heike Heinze

    "Sobald es kalt wird, glitzernd weiße Flöckchen die Stadt zudecken, begegne ich meinen toten, einst gepeinigten Freunden überall. In Form von Kleidung und Accessoires, die Menschen tragen. Die Haut der Tiere, ihr herrlicher Pelz, den ihnen die Natur im Laufe der Evolution zum Schutz geschenkt hatte, wurde ihnen zum Verhängnis. All die Jahre gehe ich durch die kalten Wintermonate für meine noch lebenden Freunde und für die toten.
    Es wird wieder ein harter Tag da draußen in der Kälte, das weiß ich. Doch gestern fand ich einen Schlüssel, an dem ein Nerzschwanz hing. Zwei Straßen weiter einen Schlangenlederhandschuh und kurz vor einer Haustür, mitten im Schnee, eine Silberfuchsstola. So hole ich nach und nach die gestohlene Haut meiner Freunde zurück... Erst wenn es nichts mehr zum Zurückbringen gibt, werde ich kein Streuner mehr sein."
    Der Streuner  (H. Heinze)

    Es ist schon eine Weile her, da vererbte mir eine Großtante eine handbemalte Truhe, deren wuscheliger Inhalt meiner damals achtjährigen Tochter dicke Tränen und viele schlaflose Nächte bescherte. Der eingemottete Blaufuchs, den wir zur Überraschung in diesem Holzungetüm entdeckten, sah uns mit solch traurigen Glasaugen an, dass ich mich sofort auf den Boden setzen musste, um nicht zu taumeln. Meine Tochter, die wie angewurzelt stehenblieb, drückte entsetzt ihren Teddybär an sich und weinte leise. Sie fror. Ein paar Tage zuvor hatte ihre Schulklasse von den totgeschlagenen Robbenbabys in Kanada erfahren und, um das Leid der Tiere in Zukunft zu verhindern, Unterschriften, Bittbriefe und Malereien gesammelt, die sie an die Botschaft schickte. Für meine Tochter und ihre Freundinnen war das Tragen von Pelzen ein Tabu, auch wenn Barbie sie anzieht.
    Nach drei albtraumgeplagten Nächten gab ich ihrem Drängen nach: Wir fuhren mit Hacke und Spaten hinaus aus der Stadt und beerdigten, ein kleines Abschiedslied singend, den Fuchs im Wald. Aus Rache gleich in der Nähe eines Jägerhauses.

    Und tatsächlich sah es eine geraume Zeit so aus, als hätte Großtantchens, an Geschmacklosigkeit nicht zu überbietender, Modeunfug keine Perspektive. Kaum noch  jemand wollte sich mitschuldig machen und in Pelze hüllen. Nicht nur die unermüdliche Brigitte Bardot hatte dafür Sorge getragen. Die halbe Welt schien sich gegen das Gemetzel an den geschundenen Kreaturen zur Wehr zu setzen und verbannte deren pelzige Überreste aus den Kleiderschränken geschweige denn gewährte ihnen dort Platz.

    Die vor die Hunde gehende Pelzindustrie suchte sich händeringend Nischen. Was ist so stark wie die Macht der Verbraucher? Vorsichtig wurde den Kunden wieder Bekleidung mit echten Pelzapplikationen angeboten, Vorreiter in Deutschland war und ist zum Beispiel das Versandhaus BADER. Mittlerweile unterstützen angesagte Modedesigner schonungslos das blutige Treiben und verwenden ungeniert für ihre Mörderfummel der Saison Haut von Tieren, die bis zu ihrem Tod die Hölle auf Erden erleben müssen. Jeglicher Protest gegen ihre Kreationen ermüdet die Modeschöpfer. 

    Langeweile ist nicht ihnen, sondern jenen Geschöpfen vorbestimmt, die bis zur Hinrichtung, eingepfercht in Drahtkäfige, ungeschützt gegen Hitze, Nässe und Kälte, ihr erbärmliches Dasein fristen. Viele der scheuen Tiere werden aufgrund der Enge, wider ihre Natur, schlichtweg wahnsinnig, ihre Pfoten verkrüppeln oder bleiben zwischen den Gitterstäben hängen. Sie vegetieren bis zur Krönung der Perversion, dem sogenannten "Abpelzen", zwischen ihrem eigenen Kot. Dennoch kämpfen die ängstlichen Vierbeiner, wenn es zur Sache geht, ums blanke Überleben und versuchen, sich zu verkriechen oder  mit ihren deformierten Pfötchen an den Stäben ihres Gefängnisses festzuhalten. Das ist der Fluch ihres Instinkts...

    Gern würde ich den pelzbekleideten, Krokodilledertaschen tragenden Damen oder Herren mithilfe der Telepathie jene Bilder von diesen gequälten Wesen übermitteln, die sie, wahrscheinlich nichtsahnend, zur Schau stellen. Bilder, die so grausam sind, dass man den Verdacht hat, der Schädel spaltet sich, bevor sie sich unwiderruflich im Gedankengut des menschlichen Gehirns verankern. Szenen von durch Stromschlag getöteten, vergasten, erschlagenen oder sich windenden Pelztieren, denen unter dem Gelächter ihrer Peiniger bei lebendigem Leib das Kostbare, für das man sie zu diesem Schicksal verdammte, abgezogen wird.

    Gehäutete, nackte Häufchen Unglück, die noch lange, qualvolle Minuten hilflos zwischen ihren Artgenossen liegen, bevor der Tod sie erlöst. Schau solch einem Tier in die Augen, und du vergisst diesen Blick niemals. Reptilien, die auf diese Art "gepellt" wurden, leben oft noch Tage, bevor sie endlich sterben dürfen. So manche Frau, die in ihren, von Blut und Qual gereinigten, Fellen Yeti dem Schneemensch oder einer aufgetakelten Fabrikantenwitwe  zum verwechseln ähnelt, würde sich in Grund und Boden schämen, hätte sie gesehen, wie ihr Prachtstück entstanden ist und was auf unserem blauen Planet an Grausamkeit gegen unsere Tiere existiert.

    Neulich sah ich im "Bildungsfernsehen" einen recht drollig aufgebauten Bericht über diese Killerindustrie. Wobei dem Zeit totschlagenden Zuschauer nicht das Geringste an Hintergrundinformationen preisgegeben wurde, sondern die tatsächlichen Gräueltaten die gesamte Sendung lang unter dem berühmten Pelzmantel der Verschwiegenheit verborgen blieben. Zum Schluss brüllte ein weibliches, bis zum Hinterkopf geliftetes Gespenst ins Mikro und versuchte, in die Kamera zu lächeln: "Ich kann ohne Pelz nicht leben!"

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