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  • Hundefleisch-Festival in China

    Die halbe Welt empört sich über das sogenannte Hundefleisch-Festival, das kürzlich im südchinesischen Yulin gefeiert wurde. Es sind verstörende Bilder, die uns diesbezüglich aus China erreichten: Tausende Hunde, die in Käfigen darauf warten müssen, auf grausame Weise geschlachtet, vergiftet oder zu Tode geprügelt zu werden, oder noch schlimmer, bei lebendigem Leib gekocht oder gebraten zu werden.

    Geschätzte 10.000 Vierbeiner mussten bei diesem Hundefleisch-Festival im südchinesischen Yulin ihr Leben lassen und landeten auf den Tellern der zahlreichen Besucher des zweitätigen Schlachtfests. Doch auch die Schweiz ist neben China und Südkorea eines der wenigen Länder, in denen der Verzehr von Hundefleisch legal ist.

    Angesichts der Empörung über dieses im südchinesischen Yulin stattfindenden Hundefleisch-Festivals haben die Chinesen jedoch eine durchaus einleuchtende Antwort an uns Europäer :"Wenn ihr aufhört, Rind zu essen, dann hören wir auf, Hunde zu essen!"

    Das tierquälerische Gesicht hinter dem Werbeslogan "Fleisch aus der Region"

    „Fleisch aus der Region" -- mit diesem Slogan werben die Betreiber diverser Schlachtbetriebe für ihre Tierqual-Produkte. Recherchematerial zeigt jedoch den offensichtlich tierquälerischen Alltag, der sich hinter solch verbrauchertäuschenden Werbemaßnahmen verbirgt.

  • Über die Zuwanderung von Flüchtlingen: Ein Faß ohne Boden

    Pressemitteilung der "Bürgerinitiative Ausländerstopp München" vom 19.06.2015

    In Hamburg kostet jeder „unbegleitete minderjährige Flüchtling“ 240 Euro täglich. Im Zuge der allmählich in Gang kommenden Asyldiskussion finden immer neue Zahlen zum täglichen Zuwanderungsdesaster ihren Weg an die Öffentlichkeit. So wurde am Rande des Berliner „Flüchtlingsgipfels“ dieser Tage bekannt, daß allein die Aufwendungen für Unterbringung und Versorgung mit 12 bis 14.000 Euro jährlich pro Asylbewerber zu Buche schlagen. Das allein würde für die – moderat geschätzt – 450.000 Neuzugänge, die für das laufende Jahr prognostiziert werden, eine Belastung des Steuerzahlers in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro bedeuten.

    Aber das ist längst noch nicht alles. In der Hansestadt Hamburg förderte eine Anfrage der „Alternative für Deutschland“ weitere Zahlen der Stadtverwaltung zutage, die den blanken Irrsinn der derzeitigen Zuwanderungspolitik offenbaren. Wie der AfD-Ratsherr Dirk Nockemann, seines Zeichens Jurist und Verwaltungsbeamter, Ende Mai in der Bürgerschaft mitteilte, verursachen allein die sogenannten „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ tägliche Pro-Kopf-Kosten in Höhe von 240 Euro für Unterbringung und Betreuung. Unter dem Strich fallen demzufolge nur in Hamburg für diese „Flüchtlings“-Kategorie sage und schreibe 112 Millionen Euro an.

    Nockemann wies zudem auch darauf hin, daß von den in Hamburg untergebrachten minderjährigen „Flüchtlingen“ immerhin 40 sogenannte „Mehrfachtäter“ sind, bei denen die Kosten für Unterbringung, Aufsicht und Betreuung um etliches höher liegen – vom Sicherheitsrisiko für die Allgemeinheit nicht zu reden. In München waren bereits im September letzten Jahres stattliche 1992 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ beim Sozialreferat erfaßt. Würde man die Hamburger Zahlen zugrundelegen, würde allein die Betreuung dieser Klientel in der bayerischen Landeshauptstadt mit der Summe von 174,49 Mio. Euro zu Buche schlagen. Auch das ist nur die unterste Grenze der Schätzung – denn seit damals wurden jede Menge weitere „UMFs“ in München einquartiert, und auch die Kosten für die „Mehrfachtäter“ sind nicht eingerechnet.

    Video: Die schleichende Islamisierung Europas :

  • Verlustraten in der Nutztierhaltung

    Von Felicitas Kock auf www.sueddeutsche.de

    Knapp 800 Millionen Tiere werden in Deutschland im Jahr geschlachtet. Aber was ist mit denen, die nie im Schlachthof ankommen, weil sie schon die Zucht- und Haltungsbedingungen nicht überleben?

    Dimensionen, die man sich kaum vorstellen kann: 640 Millionen Hühner, 59 Millionen Schweine, 3,6 Millionen Rinder - insgesamt knapp 800 Millionen Tiere werden in Deutschland jährlich geschlachtet. Diese Zahlen werden vom Statistischen Bundesamt zusammengetragen und sind für jedermann einsehbar. Was in der Statistik aber nicht auftaucht: Tiere, die sterben, ehe sie den Schlachthof erreichen, weil sie die Zucht-, Haltungs- und Transportbedingungen nicht überleben bzw. nicht gebraucht und deshalb kurz nach der Geburt getötet werden.

    Am bekanntesten ist wohl das Schicksal der Eintagsküken, der männlichen Küken von Legehennen, die kurz nach dem Schlüpfen getötet werden. Zwischen 40 und 50 Millionen landen in Deutschland jedes Jahr im Schredder, weil die Industrie nichts mit ihnen anfangen kann. Ein ähnliches Problem: Um ständig Milch zu geben, müssen Kühe jedes Jahr ein Kalb zur Welt bringen. Da die Milchbauern für männliche Kälber aber keine Verwendung haben, droht auch diesen Kälbern nicht selten ein tragisches Schicksal.

    Nicht gezielt getötet aber durch Züchtung gesundheitlich stark gefährdet werden viele Mastputen- und Masthühnerrassen. Die Geflügelzucht wird weltweit von drei Großkonzernen dominiert. Sie bestimmen, welche Puten- und Hühnerrassen in Mast- und Legebetrieben zum Einsatz kommen. Es handelt sich um Rassen, die unentwegt fressen, weil ihnen das Sättigungsgefühl abtrainiert wurde - und die innerhalb weniger Monate enormes Brustfleisch ansetzen. Die Folge sind Knochenerkrankungen, Körperverformungen, sowie eine hohe Anfälligkeit für Herz- und Kreislaufprobleme. Die Tierschutzaktivisten von Peta schätzen die Verlustrate, also die Zahl der Tiere, die frühzeitig verenden, bei Geflügel auf fünf Prozent. Die Firma Wiesenhof, der führende Geflügelproduzent in Deutschland, spricht von einer Verlustrate von etwa zwei bis drei Prozent. Das klingt erst einmal wenig. Betrachtet man die Gesamtzahl der Hühner, die im Lauf eines Jahres aufgezogen werden, ist man jedoch binnen Jahresfrist im zweistelligen Millionenbereich.

    Die exakte Zahl der Tiere, die frühzeitig sterben, ist nicht bekannt. Die Aktivisten von Peta gehen davon aus, dass zu den knapp 800 Millionen geschlachteten Tieren im Jahr noch einmal um die 250 Millionen hinzukommen, die vorher verenden. Bestürzende und schreckliche Zahlen, ganz gleich, ob sie nun auf auf Fakten oder lediglichen Schätzungen basieren!

    Quelle: www.sueddeutsche.de

  • Leute, lasst euch nicht verschaukeln

    Hetze gegen ThüGIDA in Pößneck/Thüringen
    Von Harald von Fehr und Ulrich Dittmann

    Überall kuscht man vor dem Islam. Man muß nur die multi-kulti-weichgespülten Pressemeldungen studieren. Das Problem der Islamisierung betrifft nicht nur Deutschland. Was offenbar überhaupt untergegangen ist, bei all der Diskussion, ist, daß es hier NICHT um ein allein deutsches oder österreichisches Anliegen geht: PEGIDA heißt "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" - nicht mehr und nicht weniger. Man wird hier glücklicherweise EU-länderübergreifend aktiv.

    Die üble Hexenjagd gegen PEGIDA-Anhänger, hier nun ThüGIDA, ist unaufhaltsam im Gange. Da kommt man mit Argumenten nicht mehr an. Da ist nichts mehr aufzuhalten. Man suhlt sich förmlich im Sog des Möchte-gern-gut-sein-Menschentums, da ist jeder gesunde Menschenverstand ausgeschaltet - total und absolut. Und viele des dummgehaltenen Brav-Michelvolkes, klatschen dazu auch noch Beifall...

    Bei all dem Wüten, mit selbst aufgesetztem Heiligenschein, durchdrungen von der eigenen Edelhaftigkeit – fühlt man sich zudem noch brüderlich vereint mit der meinungsbestimmenden, etablierten und prominenten Politikerclique wie Merkel & Co. (auf die man ansonsten berechtigterweise tüchtig schimpft)

    Auch viele Tierschützer perfekt auf Political-Correctness-Verhalten dressiert, mischen artig mit, bei der Anbetung des Götzen „Multi-Kulti“. Vergessen oder verdrängen, daß mit noch mehr Zuzug von Muslimen auch z.B. die „Kultur“ des betäubungslosen Schächtens von Tieren immer mehr Einzug in Deutschland hält.

    Man läßt sich weiter von den durch Zwangseinzug finanzierten Staats-Sendern ARD, ZDF und ihren vielen Ablegern indoktrinieren. Von dort werden von einer abhängigen, servilen, gleichgeschalteten Einheitspresse nach bester Hofberichterstatter-Manier all die Weisheiten unserer politischen Koryphäen der Unfähigkeit - der CSU-CDU-SPD-LINKE-GRÜNE-FDP- Fraktion - in die Welt geblökt… Und die naive Michel-Masse glaubt, was da aus dem Fernseher rieselt, sei an Wahrheit einem vom Himmel gefallenen Wort Gottes gleichzusetzen...

    Es ist eben einfach ein tolles Wellness-Gefühl mit all der verdummten Michel-Masse - vereint schunkelnd wie im Fasching - gegen die "böse" PEGIDA, hier ThüGIDA, nun „tapfer zu kämpfen". Die gut abgerichteten Medien machen da schon hervorragende Arbeit!
    Und Naiv-Brav-Michl wird nicht umsonst so tituliert...

    Stanislav Jan Straka hat in einem ausgezeichneten Schreiben vom Jan. 2015 in dieser Sache an Merkel auch ein Zitat von Fürst Bismarck eingebracht:
    “Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte."
    Absolut auf den Punkt charakterisiert das Wesen des deutschen Michl, schon von Bismarck.

    Zärtlich-zurückhaltende "weder Fleisch noch Fisch"- Aussagen bringen uns so angesichts der gigantischen Problematik wirklich nicht weiter. Warum die PEGIDA/ThüGIDA-Bewegung so immens wichtig ist – hier auszugsweise Auslassungen eines Beitrages von Kurt Vain, im Dezember 2014:

    „Am schnellsten nimmt man einem Volk seine Identität, seine über Jahrhunderte gewachsene Kultur und innere Kraft, indem man es umsiedelt, in fremde Kulturen eingliedert. Das hat schon Karl der Große gewußt, als er auf anderem Weg der Sachsen nicht Herr wurde. Dies ist der effektivste Weg, die politische und ökonomische Herrschaft zu erobern. Ist das Volk aber zu groß, muß man den umgekehrten Weg beschreiten, nämlich in dieses Volk fremde Kulturen der vielseitigsten Art in erheblichem Umfang einmischen. (…) Identität und volksspezifische Eigenschaften der heimischen Bevölkerung verwischen sich durch den rapide zunehmenden Zustrom unterschiedlichster Kulturen sehr schnell, werden von immer Wenigeren gepflegt, bis sie nur noch rudimentär vorhanden sind.
    Die neue Mischmasch-Gesellschaft ist nun leicht steuerbar, da ohne Identität, Tradition, kulturelle Verwurzelung. Cui bono - wem nützt es? Die Antwort ist einfach und dennoch ernüchternd. Ist ein ganzer Kontinent, eine große Gesellschaft einmal in die Identitätslosigkeit und in die kulturelle Beliebigkeit überführt und sind volksspezifische Besonderheiten irrelevant geworden, kann dieser Menschenbrei mit gleichgearteten Produkten, Ideen und Systemen beherrscht und ökonomisch zum eigenen Nutzen umgebaut werden.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    „Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

    Harald von Fehr / Ulrich Dittmann - 20.06.2015

    Siehe auch nachfolgende Karikaturen
    von www.karikaturen24.blogspot.de/

  • Warum Menschen Fleisch essen, aber das Schlachten verdrängen

    Was in einem Schlachthof passiert, ist kein Geheimnis. Nur anschauen wollen es sich viele nicht, obwohl sie Fleisch essen. Auch über dementsprechende Fotos sind viele dieser Fleischesser nicht selten schockiert. Derartige Bilder zeigen jedoch keine Missstände in der Lebensmittelindustrie auf und sie gehören auch zu keinem Skandal in der Landwirtschaft. Auch dokumentieren sie keine ungewöhnliche Brutalität und schon gar keine strafrechtlich zu belangende Tierquälerei, sondern zeigen einen alltäglichen Vorgang - einen Vorgang, der in Deutschland allein in den ersten drei Monaten 2015 insgesamt 15 Millionen Mal, also im Schnitt 166 667 Mal täglich, stattgefunden hat: die Schlachtung eines Schweins oder anderen Tieres zur Fleischgewinnung. Und all das, was auf diesen Fotos zu sehen ist, dient nur dazu, das Bedürfnis von Millionen von Deutschen zu befriedigen.

    Schlachtprozess Vom Tier zum Fleisch
    (Foto: Joachim Sobek)
    Von Markus C. Schulte von Drach:

    Das Schnitzel war einmal ein Kälbchen. So viel ist uns meist bewusst. Aber wie ist es eigentlich gestorben? Damit beschäftigen sich viele Menschen nicht, obwohl sie das Produkt Tier sehr schätzen: Ein Deutscher isst im Schnitt 60 Kilogramm Fleisch im Jahr - die Industrie verdient hierzulande Milliarden Euro. In den kommenden Tagen nähert sich die Süddeutsche Zeitung dem Thema "Tiere töten" aus verschiedenen Blickwinkeln: vom unüberschaubaren System der Produktion über moralische Bauern bis hin zur Frage, warum so viele Menschen kein Problem mit dem Verzehr eines Tieres - wohl aber mit seinem Tod haben.

    Es scheint, als sollte das Töten und Schlachten im Verborgenen stattfinden. Warum eigentlich? Was in den deutschen Schlachthöfen geschieht, ist schließlich kein Geheimnis. Die Gesellschaft billigt nicht nur das Töten von Tieren. Die große Mehrheit will sogar, dass genau das passiert - und zwar genauso so, wie diese Bilder es zeigen: Tiere werden auf eine Weise betäubt und entblutet, die für sie nur gerade so belastend - oder qualvoll - ist, wie es die industrielle Fleischproduktion notwendig macht und wie es Gesetze zulassen. Die Mehrheit will es, weil so gewährleistet ist, dass die Bevölkerung viel und bezahlbare Fleisch- und Wurstwaren in den Regalen der Metzger und Supermärkte findet.

    Es ist in Europa lange her, dass jemand, der Fleisch wollte, ein Tier selbst töten musste. Ausnahmen sind heute noch Jäger, Angler und Menschen, die sich selbst oder, wie Metzger, andere mit Fleisch versorgen. Insbesondere seit der Industrialisierung der Fleischproduktion und dem Töten der Tiere in riesigen Schlachthöfen spielt das Schlachten im Leben der meisten Menschen keine Rolle mehr. Die Produkte liegen fertig in der Metzgerei oder zunehmend fertig abgepackt und eingeschweißt in den Supermärkten. Wenn man als Kunde Tiere sieht, dann fotografierte, lebendige, sich augenscheinlich wohlfühlende. Sie lösen kaum eine Assoziation aus mit einem Stück Lende oder Currywurst. Sie haben auch wenig mit dem Leben der meisten Schlachttiere zu tun.

    Wir assoziieren mit den Produkten vor allem den Geschmack und den Genuss des Essens - eine positive Assoziation, die schon Kinder früh lernen. Wir gewöhnen uns daran, dass Fleisch verfügbar und bequem zu kaufen ist. Und wir stellen kaum noch den Zusammenhang her zwischen dem Essen und dem Leid und Tod des Tieres - was für viele eine negative Assoziation wäre.

    Die meisten Menschen sehen schon die lebenden Nutztiere in der Realität nur noch selten oder gar nicht mehr. Nur ein Bruchteil der Verbraucher besucht Bauernhöfe und wählt das zu schlachtende Tier selbst aus. Noch weniger bleiben bis zur Tötung. Selbst hier wird also die Verbindung Tier-Töten-Fleisch in der Wahrnehmung unterbrochen.

    Die Assoziation zwischen Produkt und Tod stellen die meisten nur noch schwach, wenn überhaupt her. Wo sie auftaucht, ist sie kulturell gefärbt: Nutztiere, so haben wir es gelernt, sind zum Essen da, während etwa Hunde unsere treuesten Freunde sind. Dieses Phänomen ist so dominant, dass die US-Psychologin Melanie Joy dafür einen eigenen Begriff vorgeschlagen hat: Karnismus.

    Dazu kommt, dass wir die Folgen von Gewalt insgesamt, auch gegen Menschen, in unserem Alltag nur noch selten sehen. Reale Opfer von Kriegen oder Verbrechen zeigen die Medien meist nur aus der Distanz oder beschränken sich auf Blutlachen. Gewalt in Spielfilmen wird meist zurückhaltend gezeigt und von uns auch als fiktiv erkannt. Es ist zumindest in Westeuropa also gewissermaßen normal, von drastischen Gewaltdarstellungen verschont zu bleiben.

    Und dann konfrontieren uns Bilder vom Schlachten unmittelbar mit dem Leid und Tod eines empfindungsfähigen Wesens. Den Schnitt in Hals, Muskeln und Sehnen, den Haken im Fleisch, die Gedärme, die aus der Leibeshöhle quellen, assoziieren wir mit Gewalt und Schmerzen - Betäubung hin oder her. Und bei vielen Menschen wird Ekel ausgelöst.

    Wer nun mit Fleischprodukten kaum noch die lebenden Tiere und ihr Sterben assoziiert und überhaupt selten mit den Folgen von Gewalt konfrontiert wurde, für den kann, ja muss diese Konfrontation mit den Folgen der Ernährung ein Schock sein. Ein Schock übrigens, der auch auf Empathie hinweist, auf Mitgefühl und Mitleid. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass man sich an solche Bilder gewöhnen kann, genauso wie an das Töten von Tieren selbst. Begriffe, die diesen Prozess beschreiben, sind Habituation und Adaption, aber auch Desensibilisierung und, um es drastisch auszudrücken: Abstumpfung.

    Fazit:
    Wer Fleisch konsumieren will, sollte sich auch mit den Folgen auseinandersetzen und dann entscheiden, ob er dafür mitverantwortlich sein möchte.

    Quelle: aus der Süddeutschen Zeitung auf www.sueddeutsche.de

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